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Test: OCZ Vertex 4 SSD (2/12)

Technische Daten der OCZ Vertex 4

Der letzte bekannte Indilinx Controller war der Barefoot, der in vielen älteren SSDs eingesetzt wurde und selbst heute noch bei günstigen SSD Modellen zu finden ist. Der Barefoot Controller war zum Beispiel in der bekannten OCZ Vertex verbaut. Auf der Vertex 4 arbeitet nun der Everest 2 Controller. Wie üblich halten sich die Hersteller mit technischen Informationen über die Controller recht bedeckt.

Mit dem Everest 2 kommt erneut eine Vergrößerung des DRAM Caches auf der SSD einher. Waren bisher Cache-Größen von 64 oder auch 128 MB üblich, so fand sich beim Everest schon ein 512 MB großer Cache. Beim Everest 2 sind es nun bis zu 1 GB. Das Cache Management wird hier also eine sehr große Rolle spielen.

Interessant ist in jedem Fall, dass OCZ bei der Vertex 4 offenbar stark auf das Thema Haltbarkeit abzielt. Die SSD verfügt über eine Garantie von 5 Jahren. Um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, wurde der Everest 2 mit einer "Data Path Protection ECC" ausgerüstet. Diese ist in der Lage 128 zufällig fehlerhafte Bits auf ein KB gespeicherte Daten wiederherzustellen.  So stellt man selbst dann den Betrieb sicher, wenn einzelne Zellen des Flash Speichers nicht mehr korrekt arbeiten.

 

  • Lieferumfang

    Die OCZ Vertex 4 wird ebenfalls in der typischen Retail-Box aus Pappe. Enthalten ist neben der SSD ein 3.5'' Adapterblech. Tools können über die OCZ Homepage herunter geladen werden.

    Testsystem für SSDs

    Auf dieser Plattform testen wir

    Als Testplattform für SSDs kommt bei uns ein leistungsfähiges Core I7 System mit Intel X58 Mainboard zum Einsatz. Jede SSD wird vor dem Test komplett mittels Secure Erase zurückgesetzt, um die maximale Performance zu liefern. Bei SSD kann es immer wieder zu größeren Schwankungen in der Performance aufgrund des typischen "Verschmutzens" kommen. Schon das mehrfach Wiederholen eines bestimmten Benchmarks kann die Resultate in diesem je nach SSD mehr oder weniger beeinflussen. Geringe Unterschiede in den Benchmarks lassen sich somit nicht unbedingt dahin interpretieren, dass eine SSD schneller ist als die andere. Man sollte also hier mit etwas größeren Toleranzen rechnen.

    Basisplattform SATA II

    • Intel Core I7 920
    • Mainboards: DFI X58

    Basisplattform SATA III

    • Intel Core i7 2600K
    • SATA III Controller des Z68 Chipset (Gigabyte Z68 UD5)

    Betriebssystem & Benchmarks

    • Windows 7 Home Premium 64 Bit
    • HDTune Pro
    • PCMark Vantage
    • PCMark 7
    • Passmark Advanced Disk Test
    • AS SSD
    • CrystalDiskMark
    • Intel IO-Meter


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