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Samsung SSD 850 Pro im Test (9/10)

IOPS Stresstest - dauerhaftes Schreiben

In unserem 4K QD32 Random Write Stresstest über 45 Minuten kann gut beobachtet werden, dass die Performance von über 80.000 IOPS von dem Modell mit 512 Gigabyte in etwa doppelt solang anhält wie bei der Samsung 850 Pro mit 256 Gigabyte Speicherplatz. Im Vergleich zu den anderen Testkadidaten fällt die Performance ähnlich stark ab und reduziert sich bei der 256-GB-Variante nach knapp fünf Minuten um fast die Hälfte auf etwas mehr als 40.000 IOPS. Nach einer kürzeren Erholungsphase kann die Samsung 850 Pro allerdings mit einem sehr guten Wert von über 60.000 IOPS unseren Stresstest abschließen. Sie gehört damit ganz klar in die Spitzenklasse aller von uns bisher getesteten SSDs.

Herstellerangaben bei SSD sind gerne darauf ausgelegt möglichst große Zahlen anzugeben. Satte 60.000, 80.000, ja sogar über 90.000 IOPS sollen die Laufwerke beim Schreiben von 4K Blöcken erreichen. Die Betonung liegt dabei allerdings immer auf "bis zu", denn je nach Anwendung kommen in der Praxis dann ganz andere Resultate hervor. Die meisten Benchmarks bestätigen Herstelleranhaben aber durchaus. Man muss jedoch bedenken, dass diese nur über einen relativ kurzen Zeitraum messen und dazu mit einer relativ kleinen Datenmenge.

In der Praxis hat man es aber eher mit großen Datenmengen und dauerhaftem Betrieb zu tun. Wenn eine SSD immer weiter gefüllt wird oder über einen längeren Zeitraum ununterbrochen auf die SSD geschrieben wird, ohne das Mechanismen wie TRIM oder Garbage Collection greifen können, dann wird diese tendenziell immer langsamer.

Um zu sehen wie sich unsere Testkandidaten unter widrigen Bedingungen verhalten haben wir ein Testszenario gebildet, das die zuvor komplett mit Secure Erase gelöschte SSD zu 70% füllt und dann 45 Minuten lang 4K QD64 Random Write Operationen auf der SSD ausführt. Die Performance der SSD wird dabei konstant aufgezeichnet. Es geht hierbei ausschließlich um das Schreiben auf die SSD. Die Geschwindigkeit beim Lesen wird davon nur wenig beeinflusst und ist gleichbleibend hoch.

Das Ergebnis ist eine Performance-Kurve über 45 Minuten, die anzeigt wie "stabil" die Schreibperformance einer SSD auf Dauer ist. Man kann erkennen wie stark und wie schnell die Performance einbricht und ob sie sich im Laufe der Zeit trotz des dauerhaften Schreibens wieder etwas erholt.



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