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Toshiba OCZ RD400 NVMe SSD im Test - Schnelle SSD für M.2 oder PCIe (10/12)

IOPS Stresstest - dauerhaftes Schreiben

Die Performance von SSDs kann starken Schwankungen unterliegen, die zumeist von normalen Benchmarks nicht erfasst werden, weil diese sich oft auf Kurze Zeitintervalle beschränken oder nur auf einem kleinen Datenbereich arbeiten. In der Praxis hat man es in vielen Situationen mit großen Datenmengen und dauerhaftem Betrieb zu tun, also dem Gegenteil von dem was Benchmarks simulieren. Wenn eine SSD immer weiter gefüllt wird oder über einen längeren Zeitraum ununterbrochen geschrieben wird, ohne das Mechanismen wie TRIM oder Garbage Collection greifen können, dann wird die SSD tendenziell immer langsamer.

Wir simulieren das Schreibverhalten der SSDs bei uns in einem 240 Minuten Stresstest, in dem dauerhaft 4K-Schreiboperationen auf der SSD durchgeführt werden. Die Performance der SSD wird dabei im Minutendurchschnitt ermittelt und in einer Grafik notiert. Das Ergebnis ist eine Performance-Kurve über 4 Stunden, die darlegt wie "stabil" die Schreibperformance einer SSD auf Dauer ist. Man kann hierbei also erkennen wie stark und wie schnell die Performance einbricht.

Die neue Toshiba OCZ RD400 setzt beim Stresstest neue Bestwerte. Startet die SSD bei 120.000 so fällt die Performance nach etwa 20 Minuten zwar deutlich ab, sie stabilisiert sich dann aber bei 52.000 IOPS und liegt damit meilenweit über anderen von uns getesteten SSDs. Auch die bisher schnellste M.2 SSD, die wir haten, die Samsung SM951, wird von der OCZ SSD deklassiert. Sie erreicht auf Dauer gerade einmal 12.00 IOPs und fällt damit sogar schlechter aus als manche SATA-SSD.



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