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Toshiba TR200 SSD im Test (9/11)

IOPS Stresstest - dauerhaftes Schreiben

Die Performance von SSDs kann starken Schwankungen unterliegen, die zumeist von normalen Benchmarks nicht erfasst werden, weil diese sich oft auf Kurze Zeitintervalle beschränken oder nur auf einem kleinen Datenbereich arbeiten. In der Praxis hat man es in vielen Situationen mit großen Datenmengen und dauerhaftem Betrieb zu tun, also dem Gegenteil von dem was Benchmarks simulieren. Wenn eine SSD immer weiter gefüllt wird oder über einen längeren Zeitraum ununterbrochen geschrieben wird, ohne das Mechanismen wie TRIM oder Garbage Collection greifen können, dann wird die SSD tendenziell immer langsamer.

Wir simulieren das Schreibverhalten der SSDs bei uns in einem 240 Minuten Stresstest, in dem dauerhaft 4K-Schreiboperationen auf der SSD durchgeführt werden. Die Performance der SSD wird dabei im Minutendurchschnitt ermittelt und in einer Grafik notiert. Das Ergebnis ist eine Performance-Kurve über 4 Stunden, die darlegt wie "stabil" die Schreibperformance einer SSD auf Dauer ist. Man kann hierbei also erkennen wie stark und wie schnell die Performance einbricht.

In unserem IOPS Stresstest beim Schreiben von 4K-QD32-Dateien zeigt die TR200 ein recht schwaches Bild für eine SSD mit SATA-6-Gbps-Anschluss. Mit einer Einstiegsgeschwindigkeit von über an die 30.000 IOPS reduziert sich die Geschwindigkeit etwas nach 130 Minuten und kommt noch auf 15.000 IOPS. Im Vergleich zu anderen Mittelklasse-SSDs liegt die TR200 mit einer Endgeschwindigkeit von 7.000 IOPS deshalb auch recht niedrig, einen wirklichen Vorteil oder Nachteil durch die Verwendung des 3D-TLC-NANDs wird in der Praxis allerdings nicht zu verzeichnen sein, wenn man nicht dauerhaft schreibt. Für Video-Rekording oder andere Anwendungen bei denen länger Zeit ständig nur geschrieben wird ist die TR200 daher wenig geeignet.



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