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Corsair K95 RGB Platinum im Test - Luxus für Gamerhände (3/4)

Software, Beleuchtung, Makros

Die K95 RGB Platinum wird, wie alle anderen Eingabegeräte von Corsair, über die mittlerweile sehr ausgereifte "Corsair Utility Engine" gesteuert. Mit diesem gut 120MB großem Programm können alle angeschlossenen Geräte des Herstellers angesteuert werden; im Falle dieser Tastatur betrifft das die Funktion der WinLock-Taste, Makros und Beleuchtungseffekte.

Im Falle der WinLock-Taste kann man auf Wunsch statt oder zusätzlich zur Windows-Taste auch die Tastenkombinationen Alt-F4, Alt-Tab und Umschalt-Tab deaktivieren. Die obligatorische Einstellung der Pollingrate ist ebenso dabei.

Für Makros steht der übliche Funktionsumfang zur Verfügung: Tastenabfolgen mit, wie schon bei der kürzlich getesteten Corsair Glaive, unbegrenzter Abfolgelänge, wahlweise mit und ohne Zeitverzögerung. Mausaktionen können ebenso eingefügt werden wie Programmstarts und die üblichen Multimedia-Funktionen.

Zur Erstellung von Tastenabfolgen gibt es eine Aufnahmefunktion mit nachträglicher Bearbeitungsfunktion in der man Tasten und Abstände austauschen kann.

Die größte Stärke der CUE ist die Beleuchtungsfunktion: Die RGB-Beleuchtung der Corsair K95 RGB kann mit einem statischen und drei dynamischen Effekten beleuchtet werden. Alle diese können im Bezug auf die Geschwindigkeit und die Deckkraft konfiguriert werden, bei den dynamischen Effekten gibt es zusätzlich noch individuelle weitere Einstellungen, mit denen sie sich stark anpassen lassen.

Die Deckkrafteinstellung ist die große Stärke der Funktion: Man kann die Effekte mehrfach stapeln, also beispielsweise einen Welleneffekt über ein statisches Grundleuchten der Stärke 10% legen und das Ganze zusätzlich noch mit dem Kräuseln-Effekt überlagern.

Zusätzlich kann diese Funktion auch auf jede Taste einzeln bzw. ganze Bereiche angewandt werden, somit sind extrem komplexe Beleuchtungsaufbauten möglich. Wem selbst das nicht reicht, der kann über das von Corsair angebotene SDK auch komplett eigene Effekte erstellen.

Im Unterpunkt "Optionen" können zusätzlich auch die Farben für die drei Tasten oben links konfiguriert werden, beispielsweise für "WinLock ein" und "Winlock aus".

Die Beleuchtung der gesamten Tastatur kann standardmäßig in drei Helligkeitsstufen geregelt werden, die über die Beleuchtungstaste umgeschaltet werden. Die höchste Stufe ist dabei mehr als ausreichend hell für alle Einsatzzwecke, genauere Abstufungen bei der Helligkeit können über die Software vorgenommen werden (0-255 für jeder Farbe).

Die Beleuchtung der Tasten selbst ist sehr gleichmäßig, lediglich bei dem LED-Streifen am Heck sind leichte Unregelmäßigkeiten erkennbar, vor allem über dem Logo und über dem Lautstärkerad.

Die Farbdarstellung der Tastatur ist gut: Alle Farben bis auf Gelb werden passend dargestellt, lediglich gelb ist, wie meistens bei RGB-Produkten, etwas grünlicher als es sein sollte. Das lässt sich softwareseitig allerdings leicht korrigieren.

Die Tastatur weist bei einigen Beleuchtungsvariationen ein minimales Spulenfiepen auf; dieses ist allerdings äußerst hochfrequent und kann selbst mit jungen Ohren nur auf etwa 5cm leise wahrgenommen werden.

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