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Razer Lycosa Gamer-Tastatur im Test (3/3)

Fazit

Razer ist mit der Lycosa eine ordentliche Spieletastatur gelungen, die nicht mit gefühlten tausend Tasten oder Displays protzt, sondern einfach normal wirkt. Kleinere Schwächen gibt es natürlich, wie bei fast jedem Produkt. So zum Beispiel die schlecht erkennbaren Bedientasten für Mediaplayer oder der schmutzanfällige Klavierlack. Für Spieler am entscheidensten dürfte wohl das Anti-Ghosting sein. Und hier gibt es eine enttäuschung, die gibt es nämlich nur für den WASD-Block und nicht für andere Tasten.

Die Kritikpunkte werden aber vom tollen Tippgefühl übertroffen, dass die Lycosa als gute Tastatur für Spieler stehenlässt, die keine Makrotasten brauchen. Und sollte doch einmal ein Makro nätig sein, lässt es sich einfach auf eine Standardtaste programmieren, vorbildlich.

Trotz dessen muss man aber sagen, dass der Preis von über 60 Euro für die Lycosa überzogen wirkt, sie rechtfertigt diesen Preis einfach nicht. Man bekommt zwar ein gutes Tippgefühl, aber das bieten auch Tastaturen die wesentlich günstiger sind. Hier sollte Razer einmal über eine Preissenkung nachdenken, denn wir finden nichts, was den hohen Preis rechtfertigt, dafür bekommt man zum Teil nämlich schon Tastaturen mit weitaus größerem Funktionsumfang.

6

Positiv:

  • gutes Tippgefühl
  • hervorragende Verarbeitung
  • dezenter, nirgends übertriebener Look
  • praktische, schlanke Software
  • Makros möglich
  • zusätzliche USB- und Audio-Anschlüsse

Negativ:

  • Funktionen der Media-Bedienung schlecht erkennbar
  • Tastenbeschriftung bei deaktivierter Beleuchtung nicht erkennbar
  • sehr schmutzanfällig
  • zu teuer
  • Anti-Ghosting nur für WASD.

Top Hardware

Preisvergleich:

Razer Lycosa Gaming Keyboard

03.11.10 / pp

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