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AMD Catalyst Omega: Das Beste kommt zum Schluss

AMD Catalyst Omega

AMD möchte es zum Jahresende noch einmal kräftig Krachen lassen. Zwar sind es noch ein paar Tage bis Neujahr, aber AMD schießt mit dem Catalyst Omega Treiber ein buntes Feuerwerk in den Himmel, das Nutzern von GPUs und APUs freudiges Staunen ins Gesicht zaubern soll. Im Grunde ist völlig unklar, wo wir beim Aufzählen beginnen sollen, denn Catalyst Omega ist auch ein Rundumschlag.

Zum einen sind da die Video-Features, die Blu-Rays flüssiger abspielen oder die gering aufgelösten und stark komprimierten Videos zu mehr erkennbarem Detailreichtum verhelfen. Dann wäre da die Virtual Super Resolution (VSR), mit der AMD die Dynamic Super Resolution (DRS) von NVIDIA kontert. Für Dual-Graphics Kombinationen, bestehend aus APU und diskreter GPU, kommt mit Catalyst Omega nun auch Framce Pacing, darüber hinaus unterstützt der Treiber die FreeSync Technologie zur Vermeidung von Tearing. Gaming Evolved, das mit Catalyst Omega verbreitet wird, erhält ebenfalls ein Update: Beim Spielen mit der Mantle-API wird es möglich sein, den Game Video Recorder (GVR) zu nutzen oder mittels Twitch zu streamen. Das Frame-Counter-Overlay funktioniert dann auch mit Mantle.

Aber nicht nur für den privaten Einsatz zwischen Multimedia und Gaming ist der Catalyst Omega gemacht, auch das professionelle Umfeld wird bedacht: Kommende 5K-Monitore (Tatsache, 5K; das ist kein Typo) werden unterstützt, für den großen Farbraum von Wide Gamut Monitoren kann sRGB durch die OEMs aktiviert werden und bei den Red Hat Enterpise sowie Ubuntu Ditros gibt es nun zur Vereinfachung der Treiberinstallation eigene Packages.

AMD Catalyst Omega Full Features

Industrielle Anwender, also Hersteller oder Nutzer von Embedded Geräten, dürfen sich mit Catalyst Omega über OpenGL ES 3.0 freuen. Oder auch über die Unterstützung von VAAPI, also hardwarebeschleunigtes Video-Decoing unter Linux. Die Configurable UVD Sessions ermöglichen bis zu 20 simultane Video-Streams.

Last but not least: Developer! Diese dürfen sich in den kalten Tagen daran wärmen, dass Catalyst Omega CodeXL 1.6 unterstützt und (endlich!) auch OpenCL 2.0. Oder OpenMP 3.1 Anwendungen durch einen GCC-Compiler, den AMD gemeinsam mit SUSE Linux entwickelt hat, auf HSA-fähigen APUs zu beschleunigen. Speziell für Spieleentwickler kündigt AMD TressFX 3.0 an.

Pause. Luft holen... weiter im Text

Auch an der Treiberqualität setzt AMD mit Catalyst Omega neue Maßstäbe. AMD hat seit Anfang September in seiner Nutzer-Community eine Umfrage durchgeführt, welche Bugs denn besonders störend seien; und sie mit Catalyst Omega gefixed. Auch intern wird an dieser Stelle seit Catalyst Omega ordentlich zugelegt: Die automatisierten Testfälle werden um 65 Prozent gesteigert, die manuellen um 12 Prozent. Bei den Systemkonfigurationen werden zehn Prozent mehr getestet, bei Bildschirmen ebenso.

AMD Catalyst Omega Bugfixes

In diesem Zusammenhang legt AMD Wert auf die Feststellung, dass Feedback wichtig ist und bittet uns Medienschaffende darum, die Aufmerksamkeit des werten Publikums auf die URL www.amd.com/report zu lenken - eine Aufforderung, der wir gerne nachkommen. Außerdem bittet AMD anlässlich des Catalyst Omega darum, die im Lauf der Zeit durch Treiberupdates gestiegene Performance von GPUs zu betrachten. Da dies zum Kerngeschäft von TweakPC zählt, sind wir so frei, auch dieser Bitte zu entsprechen. Womit wir nun also (endlich!) zu den Details auf den weiteren Seiten kommen.

Testsysteme:

  • AMD APU: AMD A10-7850K (APU Tests)
  • AMD Mainboard: ASRock FM2A88X-ITX+
  • AMD RAM: 16 GB Corsair Vengeance @ 2400 MHz XMP, Dual Channel
  • Intel CPU: Intel Core i7 3960X @ 4,4 GHz (GPU Tests)
  • Intel Mainboard: MSI Big Bang-XPower II X79
  • Intel RAM: 32 GB (4x8) G.Skill TridentX @ 2400 MHz, Quad Channel (Intel)
  • OS: Microsoft Windows 8 Pro 64 Bit
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