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Open-Source-Browser "Brave" mit eigener Werbung und Werbeblocker

Donnerstag, 21. Jan. 2016 09:58 - [ar] - Quelle: cnet.com

Brendan Eich, ehemaliger CEO von Mozilla, präsentiert mit Brave nun einen neuen Browser mit offenem Quelltext.

Die erste Version des "Brave"-Browsers basiert auf dem Quelltext von Chromium, auf welchem auch der Chrome-Browser von Google basiert. Bereits die Vorabversion des Browsers wird für Windows, Linux, Mac OS X, iOS und Android entwickelt. Der neue Browser bietet ein neues Konzept für Online-Werbung, welches die Privatsphäre des Anwenders schützen soll und gleichzeitig dem Werbetreibenden eine Möglichkeit bieten soll Anzeigen zielgerichtet zu platzieren.

Der Browser entfernt dafür jegliche Werbung und Seitenelemente die das Surfverhalten analysieren. Die Daten des Anwenders werden allerdings von Brave gesammelt und dann der Werbeindustrie gefiltert in Kategorien und anonymisiert weitergereicht. Auf dieser Grundlage sollen Werbeanbieter dann passende Anzeigen schalten können.

Bislang ist unklar ob das Prinzip des Browsers auch von der Werbeindustrie positiv aufgenommen wird. Der Brave-Browser sieht beispielsweise vor, dass Anwender später auch ein Guthaben-Konto einrichten können um einzelne Anzeigen zu entfernen oder bestimmte Werbungen zu unterbinden.

Bislang steht der Browser nur mit Anmeldung als Beta-Version zur Verfügung.


(Video: Test des Brave-Browser auf iOS)
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