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Telekom muss Spotify wegen Netzneutralität künftig drosseln

Montag, 28. Mär. 2016 10:49 - [ar] - Quelle: telekom.de

Bislang konnte der Musik-Streaming-Dienst Spotify auch über das Mobilfunknetz genutzt werden, wenn das Datenvolumen in einem Vertrag der Telekom bereits aufgebraucht wurde, dies wird künftig nicht mehr möglich sein.

Die Telekom und Spotify haben ein Abkommen über den Verbrauch des Datenvolumens bei Mobilfunkverträgen. Musik welche von Spotify gestreamt wird, wird nicht auf das Volumenkontingent des Nutzers angerechnet, wenn eine entsprechende Streaming-Option gebucht wird. Nur Daten, welche für das Herunterladen von Musik oder das Anzeigen von Album-Covern genutzt werden, werden auch auf Datenvolumen des Anwender angerechnet, dass eigentliche Streamen von Musik hingegen nicht.

Selbst wenn das Datenvolumen am Ende des Monats von einem Anwender bereits aufgebraucht wurde, konnte Musik von Spotify so noch mit der voller Geschwindigkeit gestreamt werden. Wegen neuer Gesetze zur Netzneutralität, die am 30. April 2016 in Kraft treten, wird die Telekom diese Regelung ändern müssen. Zwar kann weiterhin die Musik von Spotify gestreamt werden, ohne dass dies dem Datenvolumen angerechnet wird, sollte das Datenvolumen allerdings aufgebraucht sein, muss auch Spotify gedrosselt werden. Durch die starke Drosselung ist die Nutzung des Dienstes dann faktisch nicht mehr möglich.

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(Bild: Die Streaming-Option der Telekom für Spotify wird durch neue Bestimmungen der Netzneutralität deutlich uninteressanter)

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