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ARM-Übernahme: Ein trauriger Tag für die Technologie

Mittwoch, 20. Jul. 2016 09:28 - [ar]

Einstiger Mitgründer der ARM Holdings, Hermann Hauser, ist von der Übernahme von ARM durch Softbank enttäuscht.

Mit ARM gab es laut Hermann Hauser zumindest ein britisches Unternehmen, welches sich auf dem IT-Markt etablieren konnte und auch weitrechend den Markt beeinflusst hat. Mit dem Verkauf des Unternehmens an den japanischen Telekom- und Medienkonzern Softbank bietet Großbritannien nun kein solches Unternehmen mehr und Japan entscheidet welche Technologie als nächstes auf den Markt kommt.

Hauser ist über den Verkauf "sehr traurig" und der Verlust von ARM stellt einen "traurigen Tag für die Technologie in Großbritannien" dar.

Softbank bietet für den SoC-Entwickler ARM fast 30 Milliarden Euro, was rund 43 Prozent über den Marktwert des Unternehmens liegt. ARM soll vorerst als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Softbank will an dem aktuellen Team und dem Geschäftsmodell mit den bestehenden Partnerschaften festhalten. Weiterhin dürften Apple, Samsung, Qualcomm die Technologie von ARM lizenzieren um diese in den eigenen System-on-a-Chips zu verwenden.

Der Verkauf von ARM soll durch den extrem schwachen Kurs des britischen Pfunds, verursacht durch das Referendum zum Austritt aus der EU, begünstigt worden sein.


(Bild: Snapdragon-SoC von Qualcomm mit ARM-Technologie)

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