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Nvidia GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti vorgestellt

Dienstag, 18. Okt. 2016 13:00 - [ar]

Nvidia präsentiert seine neuen Grafikkarten GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti für das Mittelklassesegment, optmiert für Moba-Games.

Die GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti von Nvidia richten sich an Gelegenheits-Gamer und Anwendern denen nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung stehen. Besonders im Fokus steht bei Nvidia damit die große Gruppe der Moba-Gamer.

PC-Gaming befindet sich nicht zuletzt wegen der Moba-Games massiv auf dem Vormarsch. Immer mehr Entwickler sehen den PC als Lead-Plattform an und optimieren die Entwicklung neuer Titel nicht mehr auf Konsolen sondern den PC. Mit günstigen günstigen APUs und günstigen Grafikkarten, die auch zu kleinem Budget tolle Spiele auf den Bildschirm zaubern wird der PC als Gaming-Plattform sicherlich noch mehr Zulauf haben. Die neuen günstigen GeForce Modelle werden dazu ihren Beitrag leisten und Einsteiger-Gaming-PCs günstiger und besser machen.

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Auch wenn die neuen Karten Einsteigermodelle sind, konnte sich die Performance im Vergleich zu vergangenen Generationen deutlich steigern. Nvidia betitelt die beiden neuen Grafikkarten selbst als "Game Ready", was darauf hindeutet soll, dass auch die neusten Spiele mit den Grafikkarten in guter Qualität spielbar sind. Das Motto lautet also, egal welche CPU du hast, ein Upgrade mit einer neuen Grafikkarte bringt Gamern in der Regel weit aus mehr als ein Upgrade der CPU. Oder Kurz gesagt, man steckt sein schmales Budget besser in die GPU als in die CPU.

Das ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, das in letzter Zeit von Game-Publishern, wie zuletzt bei Battlefield 1 völlig absurde Systemempfehlungen gegeben werden, die teure neue Intel CPUs wie den 6600K empfehlen, aber nur alte schlechte Grafikkarten. Insgesamt führt das zu einem eher schlechten Spieleerlebnis.

Nvidia demonstriert genau das an einem interessanten Beispiel um zu zeigen, dass man alte PCs einfach nur mit einer günstigen Grafikkarte aufrüsten muss um die Leistung in Games massiv zu steigern, die CPU und alles andere aber problemlos beibehalten kann.

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Bei den Grafik-Einstellungen muss der Anwender allerdings Kompromisse eingehen. Nvidia empfiehlt für die GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti die Medium-Einstellung bei Verwendung der FullHD-Auflösung. Je nach Spiel und eigenem Empfinden kann die Texturqualität bei vielen Titeln auch erhöht werden. Vor allem bei beliebten Spielen wie Counter-Strike GO, Dota 2 oder Overwatch sollen die neuen Grafikkarten der Pascal-Generation eine sehr gute Figur machen.

Die neue GeForce GTX 1050 soll im Vergleich zu weit verbreiteten GeForce GTX 650 rund die dreifache Performance bieten. Die GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti sind vor allem für ein Upgrade von älteren PCs gedacht. Während bei der Prozessor-Entwicklung die Leistungssprünge in den letzten Jahren eher verhalten ausfielen, kann mit einem Grafikkarten-Upgrade bei vielen älteren PCs ein enormer Leistungsschub bei aktuellen Games erreicht werden.

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Dank des sparsamen Chips, kommen die GeForce GTX 1050 und auch GTX 1050 Ti komplett ohne zusätzlichen PCIe-Stromstecker aus. Die GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti basieren beide auf der GP107-GPU. Zwar werden sicherlich einige Hersteller die Karten wieder mit PCIe-Stromsteckern ausstatten, wirklich erforderlich sind sie allerdings nicht. Ob sich diese Modelle eventuell besser übertakten lassen, werden dann die ersten Testberichte zeigen.

Gemeinsam ist fast allen GeForce GTX 1050 Karten, dass sie äußerst kompakt ausfallen und damit auch in die kleinsten PCs passen.

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(GeForce GTX 1050 von MSI und Zotac)

Die GeForce GTX 1050 besitzt fünf Streaming-Prozessoren mit 640 CUDA-Kernen, 40 Textur-Einheiten und 32 ROPs. Der Standard-Takt liegt bei 1.354 MHz und der Boost-Takt bei 1.455 MHz. Der zwei Gigabyte große GDDR5-Speicher ist mit einem 128-Bit-Interface angebunden und taktet mit effektiv 3.504 MHz. Insgesamt bietet die Grafikkarte eine Speicherbandbreite von 112 GB/s und eine Textur-Füllrate von 54,2 GT/s.

Die GeForce GTX 1050 Ti bietet sechs Streaming-Prozessoren mit insgesamt 768 Cuda-Kernen, 48 Textur-Einheiten und ebenfalls 32 ROPs. Der Basistakt der Grafikkarte liebt bei 1.290 MHz, der Boost-Takt bei 1.392 MHz. Der GDDR5-Speicher ist ebenfalls mit 128-Bit angebunden, fällt mir vier Gigabyte aber doppelt so groß aus, wie bei der GeForce GTX 1050. Die Speicherbandbreite liegt ebenfalls bei 112GB/s während die Textur-Füllrate bei 61,9 GT/s liegt.

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Beide Modelle der GeForce GTX 1050 sind im Dual-Slot-Design gehalten und bieten jeweils einen DisplayPort, einen HDMI-Anschluss sowie einen Dual-Link-DVI-Anschluss an. Die maximale Verlustleistung beider Grafikkarten liegt bei maximal 75 Watt, womit die Stromversorgung komplett über den PCI-Express-Port erfolgen kann.

Auf den Markt kommen werden beide Grafikkarten offiziell am 25. Oktober 2016. Die unverbindliche Preisempfehlung der GeForce GTX 1050 liegt bei 109 US-Dollar. Die GeForce GTX 1050 Ti wird für offiziell 139 US-Dollar angeboten.


(Video: Introducing the GeForce GTX 1050. Game Ready)
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