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Ubisoft: Mehr Geld durch Mikrotransaktion als durch digitale Spieleverkäufe

Donnerstag, 09. Nov. 2017 13:00 - [ar] - Quelle: extremetech.com

Erstmals übersteigt der Gewinn durch Mikrotransaktionen bei Ubisoft den Gewinn durch die Verkäufe der digitalen Spiele.

Ubisoft wird häufig für die vielen Mikrotransaktionen in ihren Spielen angegriffen und kritisiert, dass sich das Vertriebsmodell allerdings auszahlt, zeigen die aktuellen Einnahmezahlen des Unternehmens. Aufgeführt werden in der aktuellen Statistik dabei nur die digitalen Verkäufe der Spiele sowie die Einnahmen durch Mikrotransaktionen. Der Gewinn, welcher durch den Verkauf von Retail-Spielen entstand, wird in der aktuellen Statistik nicht aufgeführt und dürfte auch deutlich schwerer zu beziffern sein.

Während viele Publisher bei AAA-Titeln auf extra Mikrotransaktionen verzichteten, hat Ubisoft bereits früh und aggressiv mit der Implementierung von Mikrotransaktionen in die eigenen Top-Titel wie 'Assassins Creed' oder auch Online-Spiele wie 'For Honor' begonnen. Während bislang vor allem MMOs wie 'Guild Wars 2' auf ein System mit kleineren und stetigen Zahlungen von den Spielern abzielte, nehmen nun auch große Publisher die zusätzliche Einnahmequelle immer häufiger in Anspruch. Erst das kürzlich veröffentlichte 'Mittelerde: Schatten des Krieges' wurde für das Mikrotransaktionssystem von den Spielern stark in den Bewertungen bestraft.

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(Bild: Digitale-Verkäufe und Mikrotransaktionen von Ubisoft im Vergleich)

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