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Nvidia Titan V: Erster Gaming-Benchmark mit Nvidias Volta-GPU

Montag, 11. Dez. 2017 15:18 - [tj] - Quelle: videocardz.com

Im Netz finden sich einige 3Dmark-Ergebnisse zu Nvidias kommender Grafikkarte Titan V auf Basis der Volta-Architektur.

Die  Nvidia Titan V wird die erste Grafikkarte auf Basis von Nvidias 2017 vorgestellter GPU-Architektur Volta, die zumindest grundsätzlich in der Lage ist, Spiele darzustellen. Alle übrigen bisher bekannt gewordenen Volta-Produkte sind für den Einsatz im Machine-Learning und anderen HPC-Aufgabenbereichen konzipiert. Die GV100-GPU der Nvidia Titan V weist 21,1 Milliarden Transistoren auf einer Die-Fläche von 815 mm² auf. Daraus resultieren letztendlich 5.120 Shader, die in 80 Shader-Cluster gebündelt sind. Dazu gesellen sich 320 Textureinheiten und 128 ROPs.

Darüber hinaus ist die Nvidia Titan V die erste gaming-taugliche Grafikkarte von Nvidia, die mit HBM2 (High-Bandwidth Memory) ausgerüstet ist. Angebunden sind die zwölf Gigabyte über ein 3.072-Bit-Interface. Die theoretische Rechenleistung beziffert Nvidia mit 13.800 TFLOPs bei einfacher Präzision und 6.900 TFLOPs bei doppelter Präzision.

Zum Vergleich: Die Nvidia Titan Xp - Nvidias High-End-VGA auf Pascal-Basis - bietet 3840 Shader, 240 Textureinheiten und 96 ROPs. Die Rechenleistung gibt Nvidia 12.150 respektive 380 TFLOPs an. Hier ist zu beachten, dass Nvidia die DP-Rechenleistung von Gaming-VGAs seit einiger Zeit künstlich reduziert.

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Nvidia Titan V im 3DMark 13
Nvidia betont bei der Titan V explizit, dass das Modell keine Gaming-Grafikkarte darstellt und entsprechend schlecht dürften die Treiber der Karte für das Gaming optimiert sein. Unter 3DMark 13 zeigt sich das unter anderem daran, dass die Nvidia Titan V mit steigender Auflösung zunehmend an Leistung gegenüber der zum Vergleich herangezogenen GeForce GTX 1080 Ti einbüßt.

Während die Titan V im 1080p-Test aus ihrem Vorteil bei der reinen Rechenleistung immerhin noch einen Gaming-Geschwindigkeitsvorteil in von Höhe von 15 Prozent aus der Pascal-Architektur kitzeln kann, sinkt die Leistung bei der 4K- und 8K-Auflösung unter das Niveau der GeForce GTX 1080 Ti, die mit 3.584 Shader eine theoretische Rechenleistung von 11.340 TFLOPs aufweist.

Unklar ist an dieser Stelle, ob der Einbruch in höheren Auflösungen alleine auf eine mangelnde Treiberoptimierung zurückzuführen ist, oder das Problem eventuell auch im Zusammenspiel der GPU mit dem HBM2-Speicher zu suchen ist.

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