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USA: Umweltstandards für Foxconn-Werk außer Kraft gesetzt

Montag, 14. Mai. 2018 13:48 - [tj] - Quelle: reuters.com

Damit Foxconn in den USA ein milliardenschweres LCD-Werk baut, wurden von Wisconsin geltende Umweltregeln außer Kraft gesetzt.

Für die USA und vor allem für Donald Trump war der Vertragsabschluss über ein neues Foxconn-Werk im US-Bundesstaat Wisconsin ein Zeichen der Stärke. Nun kommt jedoch heraus, dass die Ansiedlung des Werkes auf Kosten der Umwelt geschieht. Seit 2015 gelten in den USA Grenzwerte für die Ozon-Belastung. Werden diese überschritten – wie es in 51 Regionen der Fall ist – muss die Industrie besonders strenge Umweltstandards erfüllen.

Dies gilt eigentlich auch für die Region Racine County in Wisconsin, wo für knapp zehn Milliarden US-Dollar ein neues LCD-Werk des Auftragsfertigers Foxconn entstehen soll. Um besondere Auflagen für saubere Luft muss sich Foxconn dabei jedoch nicht kümmern, wie nun etwa Reuters berichtet.

Öffentlich wurde die Ausnahmeregelung durch Widerstand des benachbarten Bundesstaates Illinois. Dieser hat die Generalstaatsanwaltschaft in Washington darüber informiert. Auch stellt Illinois die Arbeiten der US-Umweltschutzbehörde EPA in Zweifel, die nicht mehr ihrer eigentlichen Aufgabe nachkomme.

Der republikanische Gouverneur von Wisconsin reagierte mit dem Statement, dass man auch in Zukunft mit der EPA zusammenarbeite, um die Interessen des Bundesstaates Wisconsin zu schützen.

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