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NVIDIA kauft ULi

Mittwoch, 14. Dez. 2005 11:13 - [al] - Quelle: INQ

Es klingt wie ein Aprilscherz, aber laut The Inquirer hat NVIDIA den taiwanesischen Chiphersteller Uli Electronics Inc. für 52 Millionen US-Dollar gekauft.

Der Geschäftsfüher Alex Kuo wechselt zu NVIDIA über und übernimmt die Leitung über den asiatischen Geschäftsraum. ULi-Produkte werden laut Kuo weiterhin hergestellt und verkauft.

Es ist jedoch abzusehen, dass einiges an Technologie von NVIDIA annektiert und in eigene Chipsätze fließen wird, denn NVIDIA kaufte wegen einigen Patenten, die ULi Electronics Inc. hielt, an denen auch ATI interessiert war.

Die Untertreibung des Jahres macht The Inquirer selbst:

"ATI wird über diesen Geschäftsabschluss sehr überrascht sein".

Die Pin-kompatible ULi Southbridge wartet zur Zeit mit wesentlich besserer Performance und Stabilität und mehr Features auf als die mäßigen ATI-eigenen SB 400 or SB 450 Chips.

ATI war natürlich froh diese Partnerschaft zu haben, aber nun könnte ATI in der Herstellung und Entwicklung des SLI-Pendants Crossfire sehr weit zurückgeworfen werden, denn es ist klar, dass ULi nicht lange für ATI Southbridges herstellen wird.

ATI muss nun ihre Southbridge komplett auf eigene Faust entwickeln und das kostet Zeit. Die SB 600 muss dann alle Probleme der Vorgänger beseitigen, denn ULi steht nicht mehr als helfende Hand zur Verfügung. Ohnehin ist ATI im Multi-Grafikkarten-Segment ins Hintertreffen geraten und die schlechte Verfügbarkeit trägt ihren Teil dazu bei.

Wie die Zukunft von ATIs Crossfire nun aussieht bleibt abzuwarten.
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