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Joerg 27.04.2007 12:24

Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
[b]Bundestag gegen Verbot von Killerspielen[/b]
[size=1]Freitag, 27. Apr. 2007 13:24 - [[url=http://www.tweakpc.de/impressum/impressum.htm]jp[/url]][/size]

Gestern fand eine Anhörung zum Thema "Killerspiele" im Unterausschuss Neue Medien des Bundestags statt. [url=http://www.tweakpc.de/news/11500/bundestag-gegen-verbot-von-killerspielen/]...[mehr][/url]

UnoOC 27.04.2007 12:31

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
Es scheint doch noch ein paar normal denkende Politiker zu geben.

Allerdings glaube ich nicht, dass dadurch die Diskussionen verstummen werden - wenn überhaupt, dann bis zum nächsten Vorfall, dann geht das ganze Gezeter wieder von vorne los.


UnoOC

NegroManus 27.04.2007 12:54

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
Heureka! xD

Unsere Politiker sind doch noch rational-denkende Persönlichkeiten.
Wir haben doch schon ein "geniales" Schutzsystem. Dieses Diskussion war eh von vorne herein sinnlos... ich kann nur zum x-ten mal betonen, dass auf sozialer Ebene angesetzt werden muss...

Fabian 27.04.2007 13:12

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
Zum Glück gibt es sogar mehr vernünftige als dumme Politiker - aber die dummen reißen immer ihre Klappe auf und werden daher öfter in der Presse zitiert.

djangohurz 27.04.2007 13:22

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
[quote]
Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN), war gänzlich anderer Meinung und zeigte ein Video mit blutigen Szenen aus "GTA San Andreas". Außerdem setzte er auf eine Statistik, nach der 20 Prozent der Zehnjährigen Spiele spielen, die erst ab 16 freigegeben sind. Teilweise würden diese Spiele ganz legal im Handel erworben.[/quote]blutige szenen? hatte der genauso wie panorama die us-version?!
wenn man wegen so einer statistik "killerspiele" verbieten will, dann müssten schon längst zigaretten usw. verboten werden, da auch etliche unter 16 jährige rauchen.
oder wieso werden die läden, in denen 10jährige sowas kaufen nicht strenger überprüft?!
also irgendwie ist seine meinung nicht nachvollziehbar aber naja, wenigstens wirds nicht verboten!(was allerdings glaube ich nicht viel ändern würde :P )

chrisr15 27.04.2007 14:24

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
[QUOTE]Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN), war gänzlich anderer Meinung und zeigte ein Video mit blutigen Szenen aus "GTA San Andreas".[/QUOTE]
Wie kommt der Pfeiffer (da bietet sich ein Wortspiel an :D) in den Bundestag?

Uwe64LE 27.04.2007 14:32

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
[QUOTE=djangohurz;471773]
wenn man wegen so einer statistik "killerspiele" verbieten will, dann müssten schon längst zigaretten usw. verboten werden, da auch etliche unter 16 jährige rauchen.[/QUOTE]
Deinem Wunsch wird demnächst entsprochen. Momentan wird gerade darüber debattiert, Zigaretten erst an über 18jährige zu verkaufen.

[QUOTE=djangohurz;471773]
oder wieso werden die läden, in denen 10jährige sowas kaufen nicht strenger überprüft?![/QUOTE]
Die kids haben längst herausgefunden, dass man dazu die Oma vorschickt.;)

mondrian 27.04.2007 14:38

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
[quote=chrisr15;471799]Wie kommt der Pfeiffer (da bietet sich ein Wortspiel an :D) in den Bundestag?[/quote]
[URL="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,454600,00.html"]Nennt sich [/URL]nach diesem Spiegel-Artikel 12/06 wohl [B]Omnipräsenz
[/B][quote]den omnipräsenten Kriminologen[/quote]und so schauts im Detail aus:
[quote]Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, möchte die USK abschaffen.
Oder, sagen manche, ihren Job übernehmen - und die dafür vorgesehenen Gelder gleich mit. Die Hersteller bezahlen dafür, wenn ein Spiel durch die USK geprüft wird.

...

Pfeiffers KFN ist eine ungewöhnliche Einrichtung: Üppig ausgestattet mit Fördergeldern des Landes Niedersachsen, vieler Landes- und Bundesministerien,

...

Immer mit der gleichen These: Die Alterseinstufungen der USK taugen nichts.

...

Pfeiffer versorgt Schünemann und zum Beispiel auch Wolfgang Bosbach [...] außerdem mit Argumentationshilfen zum Thema.

...

Sollte der Kriminologe es wirklich auf die Mittel der USK abgesehen haben, käme ihm das aktuell in der Union diskutierte "Killerspiel"-Verbot kaum entgegen. Pfeiffer [...] halte ein zusätzliches strafrechtliches Verbot der Spiele "für wenig sinnvoll", ließ er die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag wissen. Er habe den Innenministern der Länder "eigene Thesen und Vorschläge zugeleitet".

[/quote]

apocalypsecow 27.04.2007 15:05

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
Naja, ein geniales System ist das nicht.

Meine Mutter ist Gesamtleiterin des Verkaufs in einer Saturnfiliale und sie sagt schon, dass da häufig Sachen durchgehen, die in der Hektik untergehen oder ältere Leute Software kaufen, die mit Sicherheit nicht für sie gedacht ist.

Ich glaube schon, dass Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos/Gewaltspiele einer besseren Verkaufsüberwachung unterzogen werden sollten.
Ich wäre dafür, dass ein unter 21 jähriger ohne Begleitung "Erwachsener über 21" keine Alkohol erwerben dürfte (ähnlich wie in der USA). Ebenso sollten alle Zigarettenautomaten abgebaut werden und Spiele mit USK 16+ sollten generell nur nach Vorlage des Ausweises verkauft werden dürfen.

Aber dies ist ja die Lieferantenseite.
Die Eltern (also auch ich) müssten mehr auf ihre Kinder eingehen (meins ist ein Glück noch nicht soweit ;-)) - früher waren Spieleabende oder Grillabende mit den Oldies noch häufiger an der Tagesordnung. Heute leben die Kinder und die Eltern doch in zwei Welten. Keiner nimmt mehr an dem Leben des anderen wirklich teil.

Hier müsste mehr Aufklärung betrieben werden!

peak_of_tweak 27.04.2007 17:19

AW: Bundestag gegen Verbot von Killerspielen
 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher grundsätzlich kontrolliert wurde. Ich musste [B]immer[/B] meinen ausweis vorzeigen, wenn ich usk16- oder usk18-titel gekauft habe.

Und ich denke, dass wir wohl das weltweit beste jugendschutzsystem haben, bzgl. alterseinstufungen und kontrollorganen.

Das problem sind zum teil eher lasche kontrollen in den märkten, onlineshops und gravierend sind probleme bei der kindererziehung zuhause (auch medienerziehung), sowie in schulen, welche sich am stärksten auswirken.

In diesem sozialen bereich muss man am meisten handeln, alles andere ließe sich auch so recht einfach umsetzen.


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