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Colin McRae DiRT 2 im Test (4/7)

Bedienung und Balance

Die Bedienung ist bei Rennspielen natürlich ein großer Punkt, denn zusammen mit dem Können des Fahres steht und fällt damit die Bestzeit.

Am besten und atmosphärischsten stellt sich bei DiRT 2 naturgemäß die Steuerung per Force-Feedback-Lenkrad und entsprechender Pedalerie heraus, damit steuern sich die Wagen äußert präzise und mit viel Rückmeldung von der Strecke. Allerdings ist das Spiel relativ anspruchsvoll, was dazu führt, dass Lenkrad-Einsteiger zu Anfang mehr Totalschäden als Rennsiege produzieren werden, allerdings gibts sich das nach einer Weile und das Lenkrad wird zum Spaßgarant.

Die Steuerung per Analog-Gamepad klappt ähnlich gut, allerdings können Lenkung und Gas nicht so wohldosiert eingesetzt werden wie mit Lenkrad und Pedalen, was zur Folge hat, dass man oftmals einfach mit Vollgas und vollem Lenkeinschlag fährt, allerdings lässt sich DiRT 2 auch so gut beherrschen und nach zwei bis drei Runden Eingewöhnugszeit gewinnt man seine Rennen.

Einzig die Tastatursteuerung fällt ein wenig aus dem Raster, ist diese für Rennspiele ohnehin nicht perfekt geeignet, stellt sie sich bei DiRT 2 zusätzlich als schwammiger Zeitgenosse heraus, was von Zeit zu Zeit zu kaum noch kontrollierbaren Schlingerpartien führt.

Eine Erwähnung bezüglich der Bedienung verdient auch das Hauptmenü, hierbei handelt es sich um den Innenraum und die Vorfläche eines Wohnwagens, dadurch kommt ein tolles Rennstallfeeling auf, führt aber auch dazu, dass die Einstellung ein wenig frickelig zu erreichen sind.

Dirt 2
Weitere Screenshots gibt es in unserer Colin McRae DiRT 2 Gallerie

Das Balancing ist ebenfalls gut gelungen, DiRT 2 ist eine Mischung aus Simulation und Arcade-Rennspiel, die Wagen verhalten sich größtenteils realistisch, allerdings nich exakt so, wie sie es in der Realität tun würden.

Dadurch ist das Spiel außerdem weder zu schwer, noch zu leicht, vor allem da das Fahrverhalten immer gleich bleibt. Der Schwierigkietsgrad beeinflusst nur die Stärke der Gegner und die Anzahl der -bereits aus GRID bekannten- Rückblenden, bestimmt also, wie oft man das Spiel nach einem missglücktem Manöver zurückspulen kann.

Auch die verschiedenen Perspektiven sind unterschiedlich anspruchsvoll, während man in der Verfolgerperspektive keine Einschränkungen und eine gute Übersicht hat, ist die Cockpitperspektive wesentlich anspruchsvoller, da zum ohnehin geringeren Sichtfeld noch Staub von vorrausfahrenden Fahrzeugen, Wasser aus Pfützen oder Risse in der Scheibe für eingeschränkte Sicht sorgen.

Dirt 2
Weitere Screenshots gibt es unserer in Colin McRae DiRT 2 Gallerie

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