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Test: They are Billions - Sie kommen. Und sie kommen in Massen (3/3)

Fazit

'They are Billions' macht eine Menge Spaß, bietet Spannung und hat mit seinen riesigen Horden einen gewissen Coolness-Faktor, der das Spiel positiv von vielen seiner Genre-Konkurrenten abhebt. Das Spiel bietet zwar einen einfachen Einstieg, zugleich aber auch viel strategische Spieltiefe. Oder anders ausgedrückt: 'They are Billions' ist leicht zu lernen aber schwer zu meistern. Dazu kommt ein ästhetischer Grafik-Stil mit einer gelungen Grund-Atmosphäre. Vor allem aber: Der Antrieb immer weiter kommen zu wollen ist groß, so dass man das Spiel immer wieder startet, um die Erweiterung und Verbesserung der Kolonie voranzutreiben. Auch das Forschungssystem kann motivieren, etwa um fortschrittlichere Einheiten zu erhalten oder um bessere Gebäude errichten zu können.

They are Billions

Das ganz große „Nur-noch-ein-Zug-Feeling“, bei dem Spielstunden wie Gummibärchen gefressen werden, wollte sich dann aber nicht einstellen. Dafür war die ewige Kolonieerweiterung doch etwas zu repetitiv. An vielen Ecken fehlt es an Details, etwa bei der Abwechslung der Texturen und Gebäude oder einfach bei der – nicht wirklich vorhandenen – Animation beim Bau neuer Gebäude. Mir persönlich hat auch die persönliche Bindung zu den Einheiten gefehlt, die bei 'They are Billions' ebenso wie die Zombies als Massenware durchgehen. Hier bringen hoffentlich die angekündigten Helden etwas mehr Persönlichkeit rein.

They are Billions

Nichtsdestotrotz ist 'They are Billions' ein tolles Spiel mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis, das mich für viele Stunden immer mal wieder vor den Bildschirm gelockt hat, damit endlich das Erfolgsgefühl einsetzt. Zusammen mit dem gewissen Command-and-Conquer-meets-Zombiehorden-Stil ist es für Fans des Genres eine klare Kaufempfehlung.

17.01.18 / tj

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