TweakPC



Pentium III 500MHz

Hardware/CPUs

Testindex: Die Technik Performance CPU/FPU Benchmarks Multimedia  Benchmarks ISSE PII for Gamers Overclocking Fazit

Intel Pentium - Power fr die dritte Generation

Durch die Generationen
hlineb.gif (44 Byte)

Etwas Geschichte vorweg: Wenn man es genau nimmt, mte man beim Pentium III eigentlich von der vierten oder sogar fnften Generation sprechen. Den Pentium I gab es ja spter noch mit der MMX-Technologie, dieser hie aber schlicht und ergreifend Pentium MMX. Dem folgte der Pentium II (erst in 0,3, spter in 0,25 Technik) und nun also der Pentium III.

Wir haben uns den Prozessor in der zur Zeit schnellsten Version mit 500MHz angeschaut. Das Testmodell wurde uns freundlicherweise von der Firma Intel zur Verfgung gestellt, wofr wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken mchten.

Und was ist neu?
hlineb.gif (44 Byte)

Der Trend zu Multimedia-Applikationen fordert immer mehr Rechenpower von den Prozessoren. Da diese bei der augenblicklichen Fertigungtechnik (0,25) viel hhere Takfrequenzen nicht zulassen, mu man sich halt anders behelfen. Intel hat dazu in den Pentium III die Streaming SIMD Extensions integriert. hnlich wie damals MMX bietet SIMD neue Befehle. Nur sind es gleich 70 an der Zahl, die Bildbearbeitung, 3D, Streaming Audio, Video, und Spracherkennungs-Software deutlich beschleunigen sollen. hnliches mir dem Namen 3DNow hat AMD bereits vor einiger Zeit in den K6 II eingebaut. MMX war damals nicht der groe Knall, da die Softwareindustrie einfach zu langsam reagiert hat. Das drfte dem Pentium III und den SIMD Befehlen (auch KNI oder ISSE genannt) nicht passieren. Microsofts Direct X 6.1 untersttzt diese bereits, auch die Mainboardhersteller waren berschnell bei den BIOS-Updates, die nun auch den P III erkennen und untersttzen.

Etwas Technik
hlineb.gif (44 Byte)

piii_250.jpg (7086 Byte)Der Prozessor wird zur Zeit mit 450 MHz und 500 MHz angeboten, weitere Modelle werden folgen. Der 1st Level-Cache ist 32 KB gro, der 2nd Level Cache wie schon beim Pentium II 512 KB. Er luft ebenfalls, genau wie beim PII, nur mit halber Prozessorgeschwindigkeit und befindet sich auf der Slot 1 Platine. Zur Zeit ist man noch nicht in der Lage 512 KB Cache on Die zu integrieren. Deshalb bleibt nur die Alternative den Cache auszulagern und in der Geschwindigkeit zu reduzieren oder den Cache wie beim Celeron zu verkleinern und auf dem Die zu integrieren. AMDs K6-III besitzt bereits 256 KB on Die Cache, also doppelt so viel wie Intels Celeron, aber auch Intel wird demnchst Prozessoren mit grerem on Die Cache herausbringen. Wie sich beim Celeron gezeigt hat, kann der schnellere on Die Cache unter gewissen Umstnden einen kleineren Performance-Vorsprung bieten, allerdings gibt es genauso Anwendungen, die vom greren Cache profitieren.

Der Pentium III kann bis zu 4 Gigabyte Speicher adressieren, eine Grenze die wohl niemand so schnell erreichen wird. Im Dual-System erhht sich der Wert sogar auf 64 Gigabyte. Auf dem neuen Pentium werkeln ber 9,5 Millionen Transistoren und er kommt in der "Single Edge Contact Cartridge 2" (S.E.C.C.2) daher. Das Gehuse unterscheidet sich etwas von dem alten P II Gehuse, den Pentium II gibt es aber mittlerweile auch als S.E.C.C.2. Das Gehuse soll unter anderem flschungssicherer sein, womit wir schon beim nchsten Punkt wren.

Die CPU ID: Kritik am falschen Platz
hlineb.gif (44 Byte)

Jeder Pentium III hat eine eigene, per Software auslesbare Seriennummer. Dies fhrte zu starken Kritiken. Intel wrde so den "glsernen User" schaffen und den Datenschutz mit Fen treten. Unserer Meinung nach totaler Bldsinn. Zur Zeit greifen die Medien einfach schnell und gerne irgendwie sicherheitsrelevante Themen auf. Intels Seriennummer ist aber als Verbraucherschutz gedacht. Gerade der Endkunde ist ja der Betrogene, wenn er einen falsch "gelabelten" Prozessor erhlt. Das "Remarken" von Prozessoren, ein 233er wird beispielsweise als 300er verkauft, ist Intel natrlich ein Dorn im Auge. Zum einen verkaufen sich die groen Prozessoren weniger, Intel verliert also Geld. Zum anderen laufen die bertakteten CPUs eventuell nicht so stabil - ein remarkter Chip ist ja nichts anderes als ein bertakteter Chip, nur wei der Anwender das halt nicht - was wiederum dem Ruf von Intel schadet.

Was ist nun einfacher, als jedem Chip eine Nummer zu verpassen? Im Internet bietet Intel eine Seite an, auf der die Seriennummer ausgelesen und dem User daraufhin die Daten des Chips genannt werden. So fllt ein falscher 500 MHz PIII direkt auf, da die Seite ja konkret sagen wrde, da es sich um einen 450 MHz Prozessor handelt (als Beispiel).

Das Auslesen der Seriennummer lt sich brigens per Software ausschalten. Auch einige BIOSse werden dieses Feature bieten. Hacker knnten natrlich via Internet die Sperre wieder aufheben und die Daten auslesen. Aber damit ist lediglich der Prozessor bekannt, nicht der User der dahintersteht (bzw. in der Regel sitzt).

Eine weitere denkbare Verwendung wre bei Online-Geschften, wie zum Beispiel dem Online-Banking. Auf irgendeine Art und Weise mu sich der User dabei ja "identifizieren", warum also nicht ber die einmalige ID der CPU? Sicherlich werden IDs immer einen Grund zur Beanstandung bieten, trotzdem halten wir die Idee fr sehr zukunftsorientiert. Eventuell feilt Intel ja auch noch etwas an der Umsetzung.

Genug der Theorie, kommen wir zu Praxis ...

Nchste Seite



ueber TweakPC: Impressum, Datenschutz Copyright 1999-2020 TweakPC, Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliates.