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Cooler Master Gladiator 600 (3/4)

Innenleben

Eine innere Schönheit

Die Seitenteile öffnen und schließen sich sehr präzise. Speziell das linke Seitenteil bietet zwei große Lüfter-Positionen, an die sich wahlweise zwei 140mm oder zwei 120mm Lüfter einschrauben lassen. Auch nach hinten raus, auf Prozessorhöhe findet sich eine weitere Position für einen 80, 92 oder 120mm Lüfter. Hinsichtlich Kühlung ist der Gladiator aber schon gut versorgt. Denn hier finden sich serienmäßig ein blau beleuchteter 120mm Lüfter in der unteren Front und ein 140mm Lüfter in der Gehäusedecke. Nur falls diese nicht genügen, besitzt man mit den zusätzlichen Lüfterpositionen die Möglichkeit, ihn auf insgesamt 5 Gehäuse-Lüftern aufzurüsten.

Zum bequemen Einbau des Mainboard bietet das Gladiator 600 ausreichend Platz und auch Möglichkeiten Kabel ordentlich zu verstauen. Was allerdings den Einsatz großer Grafikkarten angeht, bekommt man bei diesem Case schnell Problemchen. Wie auf dem Bild zu sehen reicht der Platz zwar aus um eine lange Karte wie GTX260/285 einzubauen. Aber man hat Glück, wenn die Stromanschlüssen dann nach oben und nicht zur Seite liegen, wie das zum Beispiel bei aktuellen ATI Karten der Fall ist. Hier wird es dann nämlich sehr schell sehr eng mit der Verkabelung.

Wie viele andere aktuelle Cooler Master Gehäuse besitzt auch das Gladiator auf der Rückseite des Mainboardträgers eine Aussparung, damit verschraubte Kühler auch ein und ausgebaut werden können, wenn sich das Mainboard bereits im Gehäuse befindent. Dieses Feature ist besonders nützlich wenn man öfters mal CPU oder Kühler tauscht.

 

Die Laufwerksschächte und die Slotblenden sind jeweils mit Schnellverschlusssystemen versehen. Speziell beim Festplattenkäfig, der zum leichteren Festplatteneinbau um 90° gedreht wurde, kommt Cooler Masters Schienensystem zum Einsatz. Es unterscheidet sich von anderen Schienensystemen insofern, dass Cooler Master die Schiene zur Festplatte hin mit mehreren Gummi-Einlagen entkoppelt. Ein Luxus den man bei anderen Herstellern nicht findet, obwohl diese sich auch als entkoppelt bezeichnen, sind nur die von Cooler Master tatsächlich entkoppelt.

Modern am Gladiator 600 ist die Positionierung des Netzteils. Denn es wird am Gehäuseboden, statt an der Gehäusedecke montiert. Da die Bohrlöcher doppelt vorhanden sind, hat man beim Festschrauben die Wahl, ob man die Netzteillüftung nach oben hin oder nach unten hin ausrichtet. Setzt man es mit der Lüftung nach oben ein, kann das Netzteil zusätzlich zur Abführung der Abwärme dienen. Setzt man es dagegen mit der Lüftung nach unten ein, saugt es aus einer Öffnung im Gehäuse-Boden Luft ein und befördert diese nach draußen. Hierfür stellt Cooler Master auch noch ein feines Mesch zur Verfügung, dass man in den Gehäuseboden platzieren kann, damit die Netzteillüftung nicht unnötig Staub ins Netzteil zieht.

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