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Corsair Carbide Series 678C im Test (2/6)

Äußerlichkeiten

Das Corsair Carbide Series 678C setzt auf eine sehr schlichte Optik: Die gesamte Front wird von einer schwenkbaren Tür verdeckt, deren Drehachse jedoch nicht geändert werden kann. Angesichts des Glasfenster, das hier auf einer Seite festgesetzt ist, wäre ein Wechsel des Türanschlags aber ohnehin nutzlos.

Die Tür besteht aus Kunststoff und hat eine, zumindest unserer subjektiven Meinung nach sehr ansprechende Brushed-Optik. Hinter der Tür befindet sich ein Zugang zum Frontstaubfilter und dem 5,25“-Schacht. Die einzige Verzierung an der Front ist ein kleines, von einer blauen LED beleuchtetes Segment oben rechts.

Auch abseits der Front ist das Gehäuse sehr dezent gehalten: Rechts an der Oberseite befinden sich die austauschbare Abdeckung der Toplüfter – man hat die Wahl zwischen einer schallgedämmten Kunststoffabdeckung und einem Staubfilter – sowie das IO-Panel. Letzteres besteht aus einem Power- und einem Reset-Taster, einer kombinierten 3,5mm-Klinkenbuchse sowie zwei USB 3.0-Buchsen und dem besagten USB 3.1-Gen-2-Typ-C-Anschluss. Hier muss sich Corsair etwas Kritik gefallen lassen, denn bei unserem Sample sitzt die Typ-C-Buchse sichtbar schief. Zudem verbaut der Hersteller USB-3-Buchsen in der optisch weniger ansprechenden Variante, eine glatte Metalleinfassung wäre hier schöner gewesen.

Das Heck ist üblich gestaltet: Mainboard und Hecklüfter oben, das Netzteil unten. Auffällig sind die beiden vertikalen PCI-E-Slots, mit denen man Grafikkarten in Richtung des Sichtfensters installieren kann.

An der Unterseite gibt es keine großen Überraschungen: Das Gehäuse steht auf insgesamt vier Füßen mit Gummidämpfung, zwischen diesen befindet sich ein einzelner, langer Staubfilter. Dieser bedeckt alle möglichen Bodenlüfter und kann über die Front entnommen werden. Zudem befindet sich an der Unterseite auch der Lufteinlass für die Frontlüfter: Ist die Tür geschlossen beziehen diese die gesamte Frischluft über die hier sichtbare Öffnung.

Das Gehäuse verfügt über zwei unterschiedliche Seitenteile: Eines aus Metall und eines aus Glas. Das Fenster ist auf einem Scharnier befestigt und wird über Magnete am Gehäuse gehalten. Dementsprechend kann man es einfach aufklappen und, falls gewünscht, durch ein Anheben entfernen. Das Seitenteil aus Metall setzt auf die beiden üblichen Rändelschrauben an der Rückseite. Diese bestehen vollständig aus Metall.

Die Verarbeitung der Außenhaut ist weitgehend lobenswert: Der Lack ist durchgehend deckend aufgetragen und die Gesamtkonstruktion ist sehr stabil. Zudem sitzen die Abdeckungen an der Oberseite nahezu wie von selbst zentriert und die blickdichte Abdeckung passt optisch perfekt zum Rest der Oberseite, obwohl die Abdeckung Kunststoff und die Oberfläche aus Metall ist. Viele Gehäuse patzen hier, sodass die Blende deutlich sichtbar ist. Ein leichtes Manko ist die Pulverbeschichtung zwischen Gehäuse und Glasscheibe: Bei schrägem Lichteinfall ist hier ein Fehler in der Pulverbeschichtung zu sehen.

Kritik muss sich Corsair zudem für das IO-Panel gefallen lassen: In dieser Preisklasse sollten eigentlich alle Anschlüsse perfekt zentriert sein, zudem wäre auch eine schönere Einfassung der USB-3-Buchsen wünschenswert gewesen. Positiv fällt hingegen natürlich der USB-3.1-Typ-2-Anschluss auf, der für jegliche Form der Datenübertragung schnell genug sein dürfte.

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