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Corsair Carbide Series 678C im Test (4/6)

Einbau Mainboard, Grafikkarte

Mainboard Der Einbau des Mainboards gestaltet sich wie üblich: Alle für ATX üblichen Abstandshalter sind bereits angebracht, der mittlere hat dabei kein Gewinde sondern eine Noppe um das Ausrichten zu vereinfachen. Sobald die Slotblende angebracht ist wird einfach das Mainboard auf die Abstandshalter gesetzt und mit Schrauben fixiert; dank der Positionierungshilfe geht das sehr leicht von der Hand.

Da die Durchlässe unter dem Mainboard auch bei eingebautem Netzteil gut zu erreichen sind, ist die Reihenfolge von Verkabelung und Einbau quasi beliebig. Alle Durchlässe sind für die jeweiligen Kabel groß genug, und für jede erdenkliche Anschlussposition gibt es einen Durchlass.

An der Rückseite des Gehäuses befinden sich sieben übereinanderliegende sowie zwei zusätzliche, vertikale PCI-E-Blenden. Diese sind allesamt wiederverwendbar, wie üblich werden sie von Schrauben gehalten. Die übereinanderliegenden Blenden werden über die Innenseite des Gehäuses angeschraubt, die vertikalen Blenden hingegen von außen. Um hier eine Erweiterungskarte einsetzen zu können gibt es eine Abdeckung, die durch zwei Rändelschrauben gehalten wird.

Der Innenraum des Gehäuses ist auf Höhe der PCI-E-Blenden wahlweise vollständig frei, oder durch Festplattenkäfige eingeschränkt. Je nachdem stehen 33 Zentimeter oder gesamte Innenraum für Grafikkarten zur Verfügung; in beiden Fällen dürfte man bedenkenlos jede beliebige High-End-Grafikkarte installieren können.

Das Netzteil wird von innen eingesetzt und, wie üblich, mit vier Schrauben an der Rückseite befestigt. Zur Entkopplung vom Gehäuse dienen vier Gummidämpfer, die das Netzteil vom Boden distanzieren. Das Netzteil kann wahlweise nach unten oder nach oben gerichtet installiert werden.

Beide Varianten haben dabei ihre eigenen Vorteile: Ist das Netzteil nach unten gerichtet, so saugt es die Frischluft über den Boden des Gehäuses an und agiert somit getrennt vom Luftststrom. Beim Einsatz eines klassischen, luftgekühlten Systems ist diese Variante zu empfehlen. Alternativ kann man das Netzteil auch nach oben hin ausrichten, sodass es Frischluft aus dem Innenraum ansaugt. Das ist für Systeme mit passiver oder wassergekühlter Grafikkarte zu empfehlen, um diese und die untere Hälfte des Mainboards zu kühlen.

Vom Netzteil aus werden die Kabel über die Rückseite des Mainboardtrays im Gehäuse verteilt, was in der Praxis sehr gut funktioniert: Sofern eine ATX-Platine in vollem Format eingesetzt wird, sind alle Seiten gut mit Kabeldurchlässen versorgt; ein schmaleres oder kürzeres Mainboard sollte aber vermieden werden – dann leidet die Optik.

Da bis auf das Mainboard alle Bauteile hinter dem Mainboardtray untergebracht sind, kann die Kabelführung nahezu vollständig dort erfolgen. Dafür steht hinter dem Mainboard eine Tiefe von 16 Millimetern zur Verfügung; nach dem Abknicken des Mainboardtrays haben die Kabel 38 Millimeter Platz. Für das hier gezeigte Testsystem war das problemfrei ausreichend.

Für die Fixierung der Kabel sind mehrere Schlaufen am Mainboardtray untergebracht, in denen man die mitgelieferten Kabelbinder befestigen kann. Bereits ab Werk ist der Strang mit den vorinstallierten Kabeln fest fixiert, für den weiteren Einbau muss er nahezu nicht verändert werden.

Das Ordnen der Kabel geht im Corsair C678 gut von der Hand; angesichts des Preises wären aber Klett-Kabelbinder eine schöne Option gewesen. Gut gefällt vor allem der breite Spalt zwischen dem 2,5“-Träger und der Gehäuserückseite: Hier kann man, wie im Testsystem gezeigt, problemfrei Kabel durchführen und somit versteckt nach oben führen. Das ergibt eine wesentlich hübschere Kabelführung als das meist quer über die Rückseite gezogene Stromkabel für den Prozessor.

Unterm Strich sind die Möglichkeiten zur Verkabelung lobenswert: Selbst mit eingebauten Komponenten sind alle Durchlässe zum Mainboard gut zu erreichen, es gibt genügend Platz und die Befestigungsmöglichkeiten für Kabel sind vielfältig.

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