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Fractal Design Meshify 2 im Test (5/5)

Fazit

Das Meshify 2 ist im Grunde eine alternative Version des Define 7 mit anderen auf Kühlung optimierter Front. Mehr Mesh heißt eben auch in der Regel mehr Luftstrom im Innenraum. Dass Fractal bei seinen Gehäusen in die Trickkiste greift und meist den Innenraum der neusten Generation mit einer anderen Außenhaut kombiniert, mag zwar ein wenig "langweilig" sein, der Qualität der Gehäuse tut das aber eher gut. Denn kaum ein Hersteller hat den Innenraum über die Jahre so optimiert wie Fracal und so darf man sich dann auch beim Meshify 2 wieder über den nahezu perfekten Innenraum des Define 7 freuen. Das Gehäuse ist dank des modularen Innenraum so flexibel, dass man alles vom Gaming-System mit Custom-Wakü bis hin zum Server mit endlos vielen HDDs in

Ansonsten bietet das Gehäuse wie gehabt ein sehr modulares Konzept mit großzügigem Aufbau für große Komponenten, viele Laufwerke oder auch eine schicke Custom-Wasserkühlung. Der Anwender kann wieder selbst entscheiden, welches Layout er im Inneren einsetzen möchte bzw. wie und wo er die Laufwerke positionieren will.

Auf der Rückseite gibt es neben einem guten Platzangebot auch die Möglichkeit die Kabel via Klettverschluss oder Kabelbinder zu fixieren. Das große Sichtfenster ermöglicht dann freien Blick auf die verbauten Komponenten. Wer das nicht möchte für den gibt es auch eine Version ohne Seitenfenster.

Kritik zu üben fällt am Meshify 2 rech schwer, denn bereits das letzte Meshify war extrem ausgereift und die kleinen Unzulänglichkeiten hat man noch mal überarbeitet. Richtig gut wäre gewesen am Lüftercontroller mehr PWM-Anschlüsse bereit zu stellen, aber selbst hier muss man sehen, dass auch das eine Kostenfrage ist, denn die PWM-Versionen sind einfach teurer.

Alles in Allem ist das Meshify 2 zwar keine Revolution aber doch eine große Evolution der Meshify Serie auf Define 7 Basis. Das betifft  nicht nur die Features, sondern auch die reine Gehäusegröße, denn das Meshify 2 ist auch als Meshify 2 XL verfügbar, dass wir uns bei Gelegenheit natürlich auch noch anschauen werden.

Insgesamt wieder ein gutes weiteres Machwerk von Fractal, dass vor allem Fans des Define 7 mit dem Wunsch nach mehr Airflow sehr gefallen dürfte. Optisch zählt das Meshify unter den Gehäuse  mit Meshfront sowieso derzeit zu den Gewinnern, do dass man hier bedenkenlos zugreifen kann. Einzig der Preis entwickelt sich bei Fractal aktuell immer weiter nach oben, da die Gehäuse auch immer aufwendiger werden.

Vorteile:

  • Schönes schlichtes Design
    (vor allem Top-Cover verbessert)
    Viel Platz im Innenraum (XL Version extrem viel)
  • Sehr gute Staubfilter / leicht zu entnehmen
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragendes Kabelmanagement
  • Platz für große GPUs und Kühler
  • Modularer Aufbau
  • Tolle Schraubenlose Montage der Seitenteile
  • Extrem viele Laufwerksplätze
  • Eingebauter Hub für Lüfter

Nachteile:

  • Lüfterhub nur 3x PWM (+3x 3Pin)
  • Oben etwas wenig Platz, vor allem bei hohem RAM
    (Aber dafür XL Version verfügbar)

11.11.20 / jrf/rj

Inhaltsverzeichnis:
[4] Einbau
[5] Fazit


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