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Jonsbo UMX6 im Test

Es gibt sie noch: Die edlen Alu-Tower

Es gab Zeiten, vor RGB und Glas, da war der Alu-Tower im schlichten Design die Luxusschlitten unter den Gehäusen. Einige dieser Gehäuse hatten sich echten Kultstatus erarbeitet. Dann kam RGB und das Seitenfenster und diese schönen Gehäusetypen sind etwas in den Hintergrund getreten.

Aber es gibt sie noch, die edlen Alu-Tower ohne Schnick-Schnack und sie sind im Vergleich auch gar nicht mehr so überteuert wie einst, denn RGB und Glas haben die Kosten von Gehäusen sowieso ziemlich in die Höhe getrieben.

Einer der Hersteller, der eine Vorliebe für schlichte Alu-Gehäuse hat ist Jonsbo. Der Hersteller war kurzfristig auf dem deutschen Markt wegen Problemen in der Distribution verschwunden, ist nun aber wieder voll da. Die Jonsbo Gehäuse sind mittlerweile zum Beispiel problemlos bei Caseking* verfügbar.

Jonsbo möchte mit dem UMX-Serie den Spagat zwischen einem zeitlosen und edlen Design mit hochwertigen Materialien und einem dennoch attraktiven Preis schaffen. Die Serie besteht aus mehren Modellen in verschiedenen Größen vom kleinen Micro-ATX Geäuse UMX3 bis hin zu den großen Modellen. Wir wollen uns in diesem Test einmal das UMX6 anschauen, das nicht nur für eine schicke Workstation geeignet sein dürfte, sondern auch Gamer-Herzen höher schlagen lässt.

Dickes Aluminium, nahezu keine Kanten und ein Rundum geschlossenes Design sollen die Blicke auf sich ziehen. Genau das richtige für alle, die dem atkuellen RGB+Glas+Kunststoff Trend so gar nicht abgewinnen können.

Im UMX6 finden nicht nur viele Laufwerke ihren Platz, auch AIos mit einem 360-mm-Radiator sowie bis zu sechs 120-mm-Lüfter können verbaut werden. Zwei große Hartglassichtfenster sollen zudem für einen tollen Blick ins Innere sorgen. So ganz entkoppeln kann sich das UMX6 vom Trend eben doch nicht. Aber keine Sorge, wer seinen PC nicht von innen sehen will. Das UMX6 gibt es auch als geschlossene Variante.

Das Gehäuse gibt es für einen Preis von ca. 180 Euro mit Sichtfenstern und ohne Sichtfenster für ca. 190 Euro (Preis laut Caseking*). Ja richtig gelesen, ohne Sichtfenster werden 10 € mehr fällig. Glas ist eben doch günstiger als gedacht.

Neben unserem schriftlichen Test, haben wir für euch auch wieder ein ausführliches Testvideo zum Fractal Torrent  auf unserem YouTube-Kanal für euch.

Lieferumfang und technische Daten

Neben Handbuch und Schrauben gibt es im Lieferumfang noch Kunststoffkabelbinder für die spätere Verkabelung und Standfüße zum Aufkleben.

  • Material: Aluminium, Kunststoff,  Hartglas, und Stahl
  • Maße (mm): 600 x 550 x 248 mm
  • Gewicht: ca. 18,5  kg
  • Mainboard-Support: Mini-ITX, mATX, ATX, EATX
  • Expansion Slots: 8  vertikal
  • Platz Rückseite für Kabelmanagement: 25 mm
  • Drive Bays
    • 3.5" HDD: 2 enthalten
      2.5" SSD: 2 enthalten oder 2 (Mit 2 x 3,5“)
  • I/O-Ports: • 1 x USB 3.1 Typ-C / 2 x USB 3.0 / 2 x USB 2.0
  • Audio In / Out (HD Audio)
  • Power-Taster/ Reset-Taster
  • RGB:-
  • Vorinstallierte Lüfter
    • Nein
  • Lüfter-Support
    • Vorne (mm) - -
    • Seite – (mm) -
    • Deckel (mm) -  3 x 120 2 x 140
    • Heck (mm) -  1 x 120
    • Unten (mm)  - 2 x 120
  • Radiator-Support
    • Vorne- (mm) -
    • Seite – (mm) -
    • Deckel (mm) 120, 240, 280, 360
    • Boden (mm) -
    • Rückseite (mm)  120
  • Staubfilter
    • Unten, Vorne, Oben -  Nylon abnehmbar
  • Maximale Längen für Komponenten
    • CPU-Kühler: 169 mm
    • Grafikkarte: 330 mm
    • Netzteil: 200 mm
Inhaltsverzeichnis:
[4] Einbau
[5] Fazit
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