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MSI Project Zero im Test - MSI B650M im MAG PANO M100R PZ (3/5)

B650M PROJECT ZERO

Die Motherboards im Project Zero unterscheiden sich garn icht so sehr von Standard ATX-Motherboards wie man denkt. Im Prinzip handelt es sich dabei um ganz normale ATX Mainboards, bei denen einfach nur die üblichen Anschlüsse nicht nach vorne sondern nach hinten aufgelötet werden. Das führt dann aber natürlich dazu, das die Boards von vorn gesehen deutlich aufgeräumter wirken und sich natürlich viel leichter komplett mit Kühlern abdecken lassen, wie beim B650M PROJECT ZERO hier gut zu sehen.

Das Board ist ein AM5 Modell mit B650 Chipsatz wie man es kennt und bietet die üblichen Features solcher Boards. Es gibt also in Sachen Ausstattung keine deutlichen unterschiede zwischen den normalen ATX Mainboard. Im MicroATX Format hätte man hier in ähnlicher Form zum Beispiel das MSI MAG B650M Mortar.


Das Besondere am Projekt Zero Board neben den auf die Rückseite verlegten Anschlüssen ist definitiv die massive, sich fast über das ganze Board erstreckende Kühlabdeckung, die hier auch noch aus gebürstetem Aluminium gefertigt ist und dem Board einen besonders edlen Look gibt. MSI hat das Board natrürlich gezielt so ausgeführt, das die Optik in Zusammenspiel mit den Projekt Zero Gehäusen einen maximalen Effekt generiert.

Die M.2 Slots des Boards befinden sich unter der großén Abdeckung. Hier müssen vier Schrauben entfernt werden um in diesen Breich des Boards vorzudringen. Auch die M.2 SSDs müssen dann verschraubt werden. Ein schnellverschluss wird hier nicht angeboten. SSDs Mit kühler können nicht verbaut werden. Man müsste zum einen auf die Abdeckung verzichten und würde sich die Optik verschandeln und zum zweiten würden die meisten SSDs auch mit der Grafikkarte kollidieren.

Die Anschlüsse auf der Rückseite unterscheiden sich im Prinip nicht von denen normaler Mainboards. Sie sind einfach nur auf die Rückseite gewandert und stehen nun dort genauso am Rand des Mainboards wie zuvor. Was allerdings im Zuge dieser Anpassung festgelegt wurdem sind bestimmte Zonen in denen sich die Anschlüsse zu befinden haben, damit die Stecker auch von hinden später im Gehäuse nicht verdeckt werden.

Es sind beim B650M PROJECT ZERO nicht nur die Stromanschlüsse nach hinten gelegt worden sondern auch sämliche anderen Anschlüsse wie USB, Lüfter, Audio und auch der Anschlüss für Power- und Reset-Taster. Auch die Sata Anschlüsse befinden sich jetzt auf der Rückseite des Motherboards, so dass am ende auf der Vorderseite nur noch die Steckplätze für CPU, RAM, und Zuatzkarten, sowie M.2 Slots zu bestücken sind.

Beim IO Panel gibt es keine Besonderheiten, denn auch hier setzt man wieder auf das Standard-ATX-Format. Das Panel des B650M PROJECT ZERO ist gut bestück und liefert neben LAN, WLAN und Audio anschlüssen viele USB-Buchsen wobei sogar zwei USB-C-Versionen einen mit 10G und eine 20G vorhanden sind.

 

Inhaltsverzeichnis:
[4] Einbau
[5] Fazit
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