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Phanteks Eclipse P600s im Test (2/6)

Äußerlichkeiten

Das P600S fällt außen insbesondere durch den exzessiven Einsatz von Metall auf: Nahezu die gesamte Außenhaut besteht aus, in unserem Falle grau beschichtetem, Stahl. Lobenswerterweise betrifft das auch die Abdeckblenden an der Vorder- und Oberseite. Einzig die Seiteneinfassungen der Front und die Standfüße sind aus Kunststoff.

Das Gehäuse setzt dabei auf eine recht schlichte Optik: Die Lüfter sind versteckt, optische Laufwerksschächte gibt es nicht. Sogar das I/O-Panel befindet sich hinter einer Klappe, die nach oben hin geöffnet wird. Hier findet man den Reset-Taster, zwei USB 3.0-Buchsen mit der günstigeren Einfassung, zwei 3,5mm-Klinkenbuchsen und den USB-C-Anschluss.

Direkt unter dem I/O-Panel befindet sich der Zugang zum Staubfilter. Die Abdeckung kann als ganzer herausgenommen werden, dann hat man Zugang zu den Lüftern. Zur Fixierung der Abdeckung dienen Magnete.

Ebenso schlicht wie die Front ist auch die Oberseite: Hier sind der schwarze Power-Button und der Zugang zum Top-Staubfilter zu finden. Auch dieser verfügt über einen Griff und wird über Magnete in Position gehalten. Sowohl die Abdeckung an der Vorderseite als auch die an der Oberseite haben jeweils über die gesamte Fläche eine Schallschutzmatte angeklebt.

Am Heck gibt es einige Überraschungen: Neben den üblichen Öffnungen für Mainboard, Netzteil, Grafikkarte und den Hecklüfter sind hier auch die vertikalen Erweiterungsslots untergebracht. Außerdem gibt es zwei Bohrungen, an denen die Grafikkartenstütze befestigt werden kann, und oben eine Abdecklende für das optionale, zweite System. Wird diese entfernt wird dort das ITX-Mainboard eingebaut.

An der Unterseite gibt es nur wenig zu sehen: Abseits der vier Standfüße und der Einschnitte für die Festplattenkäfige ist hier nur noch der Staubfilter des Netzteils untergebracht. Dieser lässt sich über die Rückseite herausziehen und blind wiedereinsetzen.

Das Gehäuse hat zwei unterschiedliche Seitenteile: Eines aus Metall und eines aus Glas. In beiden Fällen setzt Phanteks beim P600S auf Scharniere am Heck und eine Fixierung durch Magneten. Für die Glasscheibe ist eine Aussparung in der Front vorhanden, um diese aufzuklappen; für das Metall-Seitenteil gibt es eine Schlaufe. Wer die Seitenteile nicht nur aufklappen will - was sehr leicht von der Hand geht - der kann sie auch vollständig entfernen, indem er sie einfach von den Scharnieren zieht.

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