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KFA2 GeForce RTX 2060 EX [1-Click OC] im Test (2/7)

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Die KFA2 GeForce RTX 2060 EX [1-Click OC] ist auf den ersten Blick sehr dezente Karte. Mit einer Länge von ca. 23 cm gehört die Karte ganz klar zu den kürzeren Modellen und sollte selbst in den meisten kompakten PCs ohne Probleme ihren Platz finden. Daneben ist die Karte ca. 4 cm dick und wiegt ca. 650 g. Große auffallende Designelemente lassen sich auf den ersten Blick nicht feststellen.

Der Kühler der neuen KFA2 GeForce-Karten besteht aus einem großen  Lammelenkühler, die über zwei Kupferheatpipes verbunden sind. Die Heatpipes führen dabei die Abwärme der GPU an den  Kühlkörper ab und schlängeln sich durch den Kühlblock.

Für die Belüftung setzt man bei der KFA2-Karte auf zwei 90-mm-Axiallüfter, die auf der Oberseite des Kühlers ersichtlich sind. Auffällig bei der Karte ist zudem, der eigentliche Kühler ist etwas länger als das PCB der Karte.

Auf der Rückseite verfügt die Karte über eine schicke Backplate, die aus schwarz eloxiertem Aluminium besteht. Diese sieht mit ihren weißen Akzenten nicht nur super aus, sondern stabilisiert zudem auch das PCB. Die Backplate ist dann in einem PC mit Sichtfenster gut ersichtlich. Die eigentliche Abdeckung der Karte, die aus Kunststoff besteht, weiß vom Design ebenfalls zu gefallen und kommt im Alu-Brush –Look daher, der tatsächlich recht gut gelungen ist.

Die TDP der GeForce 2060 EX [1-Click OC] von KFA2 liegt bei 160 Watt. Der dafür relativ große Kühler, sollte daher mit der Abwärme keine Probleme haben. Interessant, für den Betrieb der Karte sieht KFA2 trotz der TDP von 160 Watt einen 8-Pol-PCIe-Anschluss vor. Mit diesem Anschluss ist man auf der sicheren Seite für einen stabilen Betrieb. Der Stromstecker geht dabei nach oben aus der Karte heraus, so dass diese nicht unnötig durch das Kabel verlängert wird.  Eine kleine Aussparung an der Backplate hilft beim Lösen des Kabels.

Wie bei den kleinen Karten bei Nvidia mittlerweile üblich gibt es weder einen SLI noch einen NVLink-Anschluss, dieses Feature bleibt den größeren Karten vorbehalten und verliert zudem immer mehr an Bedeutung.

Auch eine, zumindest kleine, RGB-Beleuchtung darf heutzutage natürlich bei keiner Gamer-Karte fehlen. Bei der KFA2-Karte kann auf Wunsch der seitlich angebrachte Schriftzug „What’s Your Game?“ mit einfarbigen Akzenten versehen werden. Wen das stört, der kann die Beleuchtung auch mit dem hauseigenen Tool abschalten. Daneben können einige Effekte wie Blinken etc. ausgewählt werden.

Mit der hauseigenen Software „Xtreme Tuner“ kann dann auch Gebrauch vom „1-Click OC“ gemacht werden, dieses Feature erhöht den GPU-Takt minimal um 15 MHz und übertaktet die Karte so etwas. Diese dürften sich nur marginal in einer besseren Performance wiederspiegeln aber es besteht natürlich auch weiterhin die Möglichkeit mit den bekannten Tools manuell einzugreifen und die Karte höher zu übertakten. Dabei wird die Karte aber recht schnell vom Powerlimit eingefangen, so dass man hier keine all zu großen Erwartungen haben sollte.

Beim Slotblech gibt es ein kleine Überraschung, denn neben dem Displayport 1.4, und einem HDMI-2.0b-Anschluss liefert die Karte noch einen alten DVI-D. Dieser wird bei neueren Karten heute meistens durch zwei andere Anschlüsse ersetzt, allerdings ist er natürlich gerade für Aufrüster die noch auf DVI-D setzen  ein "nice to have" weil  man sich so einen Adapter erspart.



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