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KFA2 GeForce RTX 2080 Super Work The Frames im Test

KFA2s WTF kommt mit extravaganter RGB-Beleuchtung

Wir hatten bei uns in der Redaktion schon die Gelegenheit quer durch die Bank einige GeForce RTX-Karten verschiedener Hersteller unter die Lupe zu nehmen. Was bis jetzt noch fehlte war eine RTX 2080 Super, und das holen wir nun schnell noch nach, bevor eine neue GeForce Generation erscheint. Mit den RTX Super-Modellen bohrte Nvidia alle bekannten RTX-Modelle unterhalb der 2080 Ti auf. Je nach Karte resultieren daraus mehr Shader, mehr Takt oder auch etwas mehr Speicher. Der Namenszusatz „Super“ suggeriert schon einmal, das alles "Super" sein soll, aber ist das auch so?

KFA2, als exklusiver Nvidia-Partner hat mit seiner neuen „Work the Frames Editon“ eine RTX 2070 sowie eine RTX 2080 Super neu aufgesetzt und bietet diese nun neben der HOF und Standard-Edition an. Fokus der neuen Serie liegt auf einem neuen Kühler mit einer neuen und zugleich schicken RGB-Beleuchtung mit bis zu 23 Effekten und speziellen reflektierenden Lüftern. Daneben hat KFA2 den neuen WTF-Karten auch eine schicke Backplate spendiert. Die Karten sind mit knappen 33 cm relativ lang und somit sollten sie auf hohe Leistung und gute Kühlung optimiert sein. Wir wollen uns heute im Test das Top-Modell, die RTX 2080 Super WTF genauer anschauen.

Der Custom-Kühler der KFA GeForce RTX 2080 Super WTF, welcher mit drei 90-mm-Axial-Lüftern ausgestattet ist, besitzt eine steuerbare ARGB-Beleuchtung. Alle Lüfter können bezüglich der Beleuchtung zusammen oder auch einzeln gesteuert werden. Trotz der aufwendigen Beleuchtung gehört die Karte mit einem Preis von um die 750 Euro zu den derzeit günstigsten RTX 2080 Super Karten.

Die KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER Work The Frame basiert auf der TU104 Turing-GPU im A1-Stepping und kommt mit einer Taktrate von 1650 MHz Base und 1845 MHz Boost daher.  Mit KFAs hauseigner Software, die es auf der Webseite kostenlos zum Download gibt, lässt sich beim Boost sogar noch mehr aus der Karte kitzeln. Mit dem 1-Click-OC-Feature gibt es auf Knopfdruck 15 MHz beim Boost dazu.

Nvidia hat der RTX 2080 Super nicht nur mehr Takt sondern auch ein paar Shader mehr spendiert hat. 3072 statt der 2944 bei der normalen RTX 2080. In Zusammenspiel mit dem gesteigerten Takt lässt das die Karte je nach Spiel ein bisschen mehr an die 2080 Ti heran rücken. An den 8 GB GDDR6-Hauptspeicher hat sich hingegen nichts getan, der Ausbau blieb unverändert.

Wir sind gespannt, wie sich die Karte bei uns im Test schlägt, also schaut auf den nächsten Seiten in unseren Test und vergesst auch nicht unser Test-Video KFA2 GeForce RTX Work the Frames Editon auf unserem TweakPC-Youtube-Kanal.

Die KFA2 GeForce RTX 2080 Super WTF im Detail

Die KFA2 GeForce RTX 2080 Super Work The Frames Edition ist nach dem Auspacken eine sehr wuchtige Karte. Hier wird gleich ein High-End-Anspruch vermittelt. Ein Tripple-Slot-Kühler, eine Länge von knappen 33 cm sowie ein Gewicht von ca. 1050 g lassen auf hohe Leistungsfähigkeit des Kühlers hoffen. Durch den großen Kühler werden beim Einbau dafür aber drei freie PCI-Slots benötigt. In kleineren Gehäusen kann die Karte aufgrund Ihrer Länge an Festplattenkäfigen oder sonstigen Halterungen anstoßen, also vorher nachmessen, ob auch genug Platz vorhanden ist.

Der Kühler der neuen KFA2  RTX 2080 Super Work The Frames Edition besteht aus einem großen  Lammellenkühler, der sich in zwei Abschnitte teilt,  die über sechs Kupferheatpipes verbunden sind. Verwendet werden hier vier 6-mm- sowie zwei 8-mm-Heatpipes. Die Heatpipes führen die Abwärme der GPU an den  Kühlkörper ab und schlängeln sich je nach Heatpipe durch die beiden Kühlblöcke. KFA2 setzt für die Karte auf ein Custom-PCB mit einer 8+2-Phasen-Spannungsversorgung.

Für Frischluft sorgen bei der KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER Work the Frames drei  90-mm-Axiallüfter, die in die Deckelplatte eingelassen sind. Die Lüfter sind beim Desktop-Betrieb nicht wahrzunehmen, da die Karte über einen Zero-Fan-Modus verfügt.

Die Lüfter können mit der integrierten RGB-Beleuchtung mit bis zu 23 Effekten beleuchtet werden. Das Besondere dabei ist hier weniger die Beleuchtung selbst, als die Form und Ausführung der Lüfterblätter. KFA2 hat sich nämlich wirklich Mühe gegeben nicht den 08/15-RGB-Lüfter-Look abzuliefern, ganz im Gegenteil! Durch die transparenten und in Stufen geknickten Lüfterblätter wird das Licht der RGB-LEDs im Lüfter gebrochen wobei ein Effekt entsteht, denn man am besten mit Diamantenschimmer beschreiben kann. Die Lüfter schimmern, blitzen und reflektieren das Licht in alle möglichen Richtungen, wobei die Lüfter dann sowohl im einfarbigen als auch im bunten Modus fantastisch aussehen.

Auch der Work The Frames Schriftzug auf der Seite, ist mit einer Beleuchtung ausgestattet. Diese Beleuchtung ist allerdings mit den Lüftern verknüpft und lässt sich nicht einzeln anpassen. Für die Anpassung der RGB-Software benötigt man den Xtreme Tuner von der KFA2-Webseite.

Die Rückseite stattet KFA2 mit einer auf den ersten Blick nicht auffälligen Kunststoff-Backplate aus. Die Backplate verfügt im Betrieb ebenfalls über eine Beleuchtung in Form eines RGB-Sternenhimmel, der je nach Einbauart der GPU noch einmal ein kleines optisches Highlight im PC darstellt. Leider kann die Beleuchtung hier nicht angepasst werden und läuft einfach immer in der RGB-Rotation durch. Allerdings kann man die gesamte Beleuchtung komplett ausschalten, wenn einem RGB nicht zusagen sollte. Das ist bei dieser Karte allerdings irgendwie eine Verschwendung, denn wie bereits oben erwähnt ist die Beleuchtung der Lüfter extrem gelungen, so dass man für die Karte durchaus einen vertikalen Einbau in Betracht ziehen sollte. Die Backplate wäre dann auch nicht sichbar

Eine Kühlende Wirkung hat die Backplate aufgrund der Materialwahl nicht. Interessant ist hier noch, dass Sowohl kühler und Backplate etwas 4 cm über das PCB hinaus ragen.

Die Abdeckung des Kühlers besteht zu großen Teilen aus schwarzem Kunststoff, den man allerdings erst bei genauerem Hinsehen als solchen erkennt. An dessen Seite ist neben dem Geforce RTX-Schriftzug auch der Slogan von KFA eingraviert „Work the Frames“. Der Work the Frames Schriftzug lässt sich, wie angesprochen ebenfalls beleuchten, die beiden Zierstreifen links und rechts ebenfalls. Der Schriftzug ist dabei in eine graphite Farben Metallplatte eingefasst.

Die TDP der KFA2 GeForce RTX 2080 Super Work the Frames liegt bei 250 Watt. Der dafür große designte  Kühler, sollte mit der entstehenden  Abwärme keinerlei Probleme haben. Für den Betrieb werden neben einem 8-Pol-PCIe auch ein 6-Pol-PCIe-Stromstecker benötig. Mit diesen Anschlüssen ist man auf der sicheren Seite für einen stabilen Betrieb, auch wenn man noch etwas OC betreiben möchte. Der Stromstecker geht dabei seitlich aus der Karte heraus, wie das von den meisten Karten bekannt ist. Wie bei Nvidia mittlerweile üblich gibt es bei den größeren Karten einen NVLink Anschluss, um eine zweite RTX Karte im System einzusetzen.

Beim Slotblech gibt es keine Überraschung, drei Displayport 1.4 und ein HDMI-2.0b-runden die modernen Displayanschlüsse ab.  Der obere Bereich des Slots wird dann vom Kühler dezent überragt. An der Verarbeitung der Karte gibt es absolut nichts auszusetzen und das Design ist mal etwas erfrischend anderes, besonders mit der schicken RGB-Beleuchtung.

Testsystem: 

  • AMD Ryzen 7 2700X
  • MSI X470 Gaming M7
  • Corsair Vengance RGB 4x8 GB 3200 MHz
  • Seasonic Prime Ultra 1000
  • Corsair MP510 1 TB SSD
  • Seagate SSHD 4 TB


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