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be quiet! Dark Rock Pro 4 im Test (3/6)

Die Montage

Der wohl größte Kritikpunkt des Dark Rock 3 Pro war die Montage. Diese war zum Teil nicht nur etwas fummelig, sondern man hätte auch am liebsten eine dritte Hand zur Hand gehabt. Mit dem Dark Rock Pro 4 macht be quiet! hier jedoch einiges anders.

Man beginnt damit, das AMD-Retention-Modul zu entfernen. Die von AMD eingesetzte Backplate wird jedoch weiterverwendet.  Danach folgen Unterlagscheiben, Kunststoffabstandshaltern sowie die AMD-Montagebügel. Diese werden dann mit den vier AMD Backplate-Schrauben fixiert. Nun wird auf die CPU Wärmeleitpaste aufgetragen und der 135-mm-Lüfter aus dem Dark Rock Pro 4 entnommen, der Platz wird zum Verschrauben benötigt.

Was auch viele interessieren dürfte, bei AMD wir der Kühler so montiert, dass er mit dem Luftstrom im Gehäuse arbeitet.

Durch die beiden Bohrungen in der Oberseite wird nun der Kühler mit der letzten Querschiene  von oben mit dem beiliegenden Schraubendreher fixiert. Nun wird der 135-mm-Lüfter wieder am Kühler eingehängt und beide mit dem PWM-Anschluss verbunden. Wahlweise kommt hier die Y-Weiche zum Einsatz.

Auf einem Intel-System funktioniert die Montage fast genauso, hier kommt lediglich eine andere Backplate sowie andere Montagebügel zum Einsatz.

Das Thema Arbeitsspeicher-Kompatibilität ist in Zeiten von RGB und hohen Kühlern auch ein Thema. Beim Dark Rock 4 Pro hat man zwar Platz für Module bis zu einer Höhe von ca. 46 mm, danach ist aber trotz der freigelassenen Lamellen Schluss, hier muss man Kompromisse in Kauf nehmen. Auch das alle vier der RAM-Slots auf dem Board davon betroffen sind, muss in Kauf genommen werden und ist je nach Setupwunsch ärgerlich.

 Ansonsten funktioniert die Montage endlich relativ einfach und man kann sich die dritte Hand sparen, da der Kühler nicht mehr von hinten verschraubt wird.



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