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MSI Core Frozr L im Test (2/5)

Der Kühler im Detail

Der Kühler selbst ist dann als Einzelturmkühler gefertigt und bringt stolze 960 g inklusive Lüfter auf die Waage. Mit einer insgesamten Höhe von 155 mm sollte der Kühler in nahezu alle Gehäuse problemlos seinen Platz finden. In der Breite bringt der MSI Core Frozr L es dann auf 140 mm. Das Besondere am Core Frozr L ist zum einen sein schlanker Kühlturm und zum anderen, dass MSI hier auf  vier 8 mm Heatpipes setzte. Die meisten Hersteller verwenden nur 6 mm Heatpipes.

Die vier Heatpipes sowie die massive Kupferbodenplatte wurden dann zum Schutz mit einer Nickelschicht überzogen, diese rundet auch die Optik des Core Frozr L ab. Betrachtet man sich den Kühler von unten, fällt das asymmetrische Design ins Auge, dies soll dafür sorgen, dass im Montierten Zustand der Kühler nicht den obersten PCIe-Slot blockiert. Zudem soll der Kühler durch das schlanke Design auch die RAM-Slots frei lassen.

Der eigentliche Kühlerpart, die Lamellen, bestehen dann aus Aluminium. Insgesamt finden sich ca. 30 Aluminiumlamellen am Core Frozr L. Diese sind mit Deflektoren ausgestattet, die die Luft zu den Heatpipes lenken und so die Kühlleistung steigern sollen. Ersichtlich werden am Kühler auch die vier aufgeklebten Gummiabstandshalter, diese sorgen für eine Entkopplung des Lüfters. Abgeschlossen wird der Kühler oben nicht von einer normalen Deckelplatte sondern von einem Emblem mit dem Gaming-Drachen sowie dem Gaming Series Schriftzug. Das Emblem sowie weitere Designelemente sind dabei im Betriebe beleuchtet. Angeschlossen werden diese über eine kleine Weiche am Kühlkörper. Standardmäßig befindet sich eine silberne Blende auf dem Core Frozr L, diese kann nach dem Lösen von vier Schrauben durch die schwarze im Lieferumfang ersetzt werden. Wem die Beleuchtung im Betrieb nicht gefällt, der kann einfach den kleinen Stecker ziehen, und schon ist die Beleuchtung aus.

Für genügend Frischluft sorgt dann ein 120-mm-Lüfter von MSI aus der TORX-Serie. Der Lüfter verfügt dann über einen PWM Anschluss sowie über ein hydrodynamisches Lager und eine Lebensspanne von 150000 h bei 25°.  Mit einem groben Drehzahlbereich von 500-1800 U/min sorgt der TORX-Lüfter dann für genügend Frischluft und fördert dabei bis zu 71,27 CFM.  Der Lüfter verfügt dann über ein rot schwarzes Gaming-Design und bietet an den Ecken jeweils einen Vibrationsdämpfer. Die beiliegenden Lüfterklammern können dann auch mit jedem handelsüblichen 120-mm-Lüfter mit Standardbohrungen sowie Rahmenbreite eingesetzt werden.

Bei der RAM-Kompatibilität muss man je nach Board etwas auf den RAM-Slot achten, der dem Kühler am nächsten ist. Bei unserem LGA1151 System hat der RAM mit leichter Berührung gerade noch Platz, auf einem AMD-System passt es dann ganz knapp wieder nicht.  Ganz nackte RAM-Riegel im Standradformat passen dann auch ohne Probleme unter den Lüfter, wir bewegen uns hier bei einer Höhe von ca. 34-36 mm. Wahlweise kann jedoch auch der Lüfter noch etwas nach oben versetzt werden.

An der Verarbeitung gibt es beim MSI Core Frozr L nichts auszusetzen. Alles passt und das Design sieht wirklich mehr als super aus, besonders wenn man weitere MSI-Komponenten im System verbaut.

 

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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