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Corsair iCUE QL RGB Series Lüfter im Test - 34 RGB-LEDs doppelseitig (3/5)

Software - Corsair Link

Als Software kommt wie sollte es anders sein auch bei den QL-RGB-Lüftern wieder die Corsair iCUE Software zum Einsatz, mit der sich mittlerweile alle neuern Corsair Komponenten wie Wasserkühlungen, Netzteile, oder Speicher zentrale steuern und in Sachen Beleuchtung auch koppeln lassen. Die Software sollte in der jeweils aktuellsten Version von der Corsair Webseite heruntergeladen und ist schnell installiert.

Die Software sollte angeschlossene  Controller sofort erkennen und führt falls nötig auch direkt vollautomatisch Firmware Updates durch. Die Einstellungen des Controllers erreicht man schnell über den Punkt „Einstellungen“ und kann dort einige notwendige Basiseinstellungen vornehmen. Hier sind auch manuelle Firmware Updates möglich, wenn etwas nicht funktionieren sollte.

Wesentlich für den korrekten Betrieb der RGB-Lüfter ist dem Controller mitzuteilen, wie viele Lüfter angeschlossen sind. Daraus ergibt sich nämlich wie genau die Effekte später abgespielt werden, da sich einige über mehrere Lüfter oder gar das ganze System erstrecken können. Das Ganze geschieht einfach über den Menüpunkt Beleuchtungssetup und ist mit einem Klick pro Controllereinheit, die bis zu 6 Lüfter steuert erledigt.

Sobald alles eingestellt ist, kann nun jeder Lüfterkanal angeklickt und komplett nach den eigenen Wünschen konfiguriert werden. Dazu erscheint eine ganze Liste von Effekten die man auswählen kann. Zu jedem Effekt können die Farben und Geschwindigkeit eingestellt werden. Zudem steht oft die Auswahl mit oder gegen den Urzeigersinn zur Verfügung. Es gibt die verschiedensten Effekte, von einfachen Regenbogen, normalen Farbwechseln, bis hin zu sehr komplexen Effekten, die die Lüfter sogar in einer Gruppe ansteuern und der Reihe nach aufleuchten lassen.

Ein Besonders Feature der Software ist das man Effekte übereinanderlegen kann, was insbesondere mit den QL-Lüftern nun ganz neue Möglichkeiten eröffnet. So kann man zum Beispiel einen Lüfter erst konstant in einer Farbe leuchten lassen und dann einen anderen Effekt darüber legen. Dabei wird der jeweils weiter unten liegende Effekt überschrieben. So ist es zum Beispiel möglich einen Effekt der nur einzelne LEDs beleuchtet über einen anderen Effekt zu legen, der alle LEDs beeinflusst.

In Verbindung mit den neuen QL-Lüftern lassen sich so Settings erstellen, bei denen zum Beispiel auf der Vorderseite ein anderer Effekt abgespielt wird als auf der Rückseite des Lüfters. Als ganz einfaches Beispiel kann man hier die Vorderseite Blau und die Rückseite rot leuchten lassen und das Spielchen dann immer weiter aufbauen und immer komplexer machen. Auch einzelne LEDs eines jeden Lüfters lassen sich so konfigurieren und bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.

Als Vorinstallierte Effekte werden die Bekannten Effekte angeboten, die man schon von anderen Lüftern her kennt. Da diese aber alleine über die Software bereitgestellt werden und von der Hardware unabhängig sind, kann man davon ausgehen, das hier in Zukunft noch andere weitere Settings hinzugefügt werden. Das vorhandene Angebot ist allerdings schon extrem umfangreich.



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