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ASRock 990FX Extreme4 im Test (6/6)

Fazit

Eingangs hatten wir es angesprochen: Oberflächlich betrachtet könnte man auf die Idee kommen ASRock habe lediglich den AMD Chipsatz ausgetauscht und das Deluxe4 in Extreme4 umbenannt. Und so kann man sich von Äußerlichkeiten schnell täuschen lassen.

In der tieferen Analyse haben wir durchaus gesehen, dass ASRock zwar das Deluxe4 als Grundlage genommen hat, technisch jedoch bei einer Reihe von Details andere, neue Wege beschreitet. Das 990FX ist keine Revolution, sondern eine Evolution und als solche auch durchaus gelungen. Nach wie vor gefällt uns die reichhaltige Ausstattung des Mainboards selbst, die kluge Anordnung der Erweiterungssteckplätze und natürlich auch und insbesondere das mitgelieferte Zubehör.

ASRock 9990FX Extreme4

Leider hat ASRock an einer Stelle kräftig geschludert, nämlich bei den DRAM Settings im EFI. Dort ist nicht die Möglichkeit gegeben, beim Speichercontroller zwischen Ganged (fest eingestellt) und Unganged zu wählen, dabei kann gerade bei einer CPU mit bis zu acht Kernen der Unganged Betrieb sinnvoll sein - mit einer zunehmenden Zahl an Kernen ist ein flexiblerer Speicherzugriff durch den Prozessor logischerweise von Vorteil. Lösbar dürfte dies jedoch recht einfach durch ein EFI-Update sein, weshalb dieser Wehrmutstropfen nicht für die Ewigkeit Bestand haben muss. Die Performance des ASRock 990FX liegt insgesamt im Bereich des zu erwartenden, lediglich bei speicherintensiven Tests fällt es aus eben genanntem Grund leicht zurück.

Dennoch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das ASRock 990FX Extreme4 für aktuell knapp 139 Euro die Konkurrenz gerade beim Aspekt der Ausstattung ganz deutlich abhängt. Und in der Folge drängt sich das Mainboard dann für den Preis-/Leistungs-Award auf.

ASRock 990FX Extreme4 Award

27.01.12 / jm



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