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Corsair Glaive RGB PRO im Test (2/3)

Corsair iCUE Software-Zentrale

Alle aktuellen Produkte von Corsair werden über die zentrale Corsair iCUE Software gesteuert. Das zentrale Tool dient als Konfigurationstool für alle Komponenten und verhindert, dass für jede Komponente eine extra Software installiert werden muss. Sämtliche kompatiblen Produkte werden automatisch von der Software erkannt und können dann konfiguriert werden. Besonders relevant ist die Software auch für die Beleuchtung, denn mit iCUE kann die Beleuchtung aller kompatibler Komponenten synchronisiert werden, um beispielsweise komplexe Beleuchtungsmuster zu erstellen. Das iCUE-Tool übernimmt dabei auch gleich die Funktion der Firmwareaktualisierung für die Produkte, die sich hier ebenfalls zentral und einfach durchführen lässt.

Über die iCUE Software haben wir uns schon an den verschiedensten Stellen ausgelassen, wie zum Beispiel im Test der Corsair K70 RGB MK2. Im Prinzip funktioniert die Software für alle Komponenten immer gleich, was die Bedienung natürlich ungemein vereinfacht, wenn man sich nach erstmaliger Einarbeitung einmal zurechtgefunden hat.

Für jede Komponente, so auch für die Glaive RGB Pro findet sich ein Bereich, indem Statusinformationen abgerufen werden und Basiseinstellungen vorgenommen werden können.

Bevor man mit der Maus in Games auf Rekordjagt geht, sollte man zunächst einmal die Oberflächenkalibrierung durchführen. Dazu muss im entsprechenden Menüpunkt die Maus im Kreis bewegt werden. Die Oberfläche wird dann abgetastet und der Sensor kalibriert. Die Maus sollte danach auch auf "problematischen" Untergründen gut funktionieren.

Weiterhin lassen sich über die verschiedenen Menüs die Tasten belegen, die Beleuchtung konfigurieren und natürlich auch Markos anlegen. Alle Settings können in verschiedenen Profilen gespeichert werden, wobei fünf unterschiedliche DPI-Settings in jedem Profil möglich sind und über die DPI-Auswahlasten eingestellt werden können. Auch für den Sniper-Modus der Maus kann eine extra DPI-Auflösung gewählt werden.

Die Beleuchtungseffekte der Maus lassen sich über ein spezielles Menü zusammen mit der gesamten anderen Corsair-Hardware konfigurieren. Die Maus bietet dabei natürlich nicht die Optionen einer Tastatur, da sie nur 3 LED-Zonen hat, aber zusammen mit anderer Hardware lassen sich tolle Effekte mit iCUE erzielen.

Die Beleuchtung der Maus fällt dabei dezent aus und beschränkt sich auf die "Frontscheinwerfer", eine zwei seitliche LED-Streifen und das Corsair-Logo auf dem Rücken. Alle Bereiche können farblich unterschiedlich oder mit verschiedenen Effekten programmiert werden. Auch ist es zum Beispiel möglich gewisse Settings durch unterschiedliche Farben sichtbar zu machen. Die Corsair iCUE Software gehört derzeit in Sachen Beleuchtung zu dem Besten was der Markt zu bieten hat. Kritik muss man hingegen üben, dass die 5 „Status-LEDs“ nicht mit der restlichen RGB-Beleuchtung synchronisiert werden können.

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