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ASUS A7V266-E

/Hardware/Motherboards

Ausstattung

Wie beim Vorgänger fehlt dem A7V266-E auch der Jumper um die I/O-Voltage einzustellen. Die Lötpunkte sind vorhanden, aber nicht bestückt. Zwar ist es in der letzten Zeit eigentlich kaum noch nötig, die I/O-Voltage anzuheben, aber es ist doch immer nett um diese Möglichkeit zu wissen. Manche Grafikkarten funktionieren gar besser, wenn diese Spannung nicht erhöht wird. Unsere Befürchtung, ASUS könnte die I/O-Voltage von Haus aus höher eingestellt haben (eine ganze Zeitlang war es üblich, diese auf 3,45 Volt einzustellen), wurde aber nicht bestätigt. Das Board liefert normale 3,3 Volt. Leichte Schwankungen sind hierbei nicht zu vermeiden, sie sind aber kaum nennenswert.

Ein Jumperblock und ein Jumper sind ebenfalls vom A7V266 übernommen. Da das Board sowohl Athlon/Duron als auch den neuen Athlon XP unterstützt (wie auch der Vorgänger) muss man es auch entsprechend einstellen können. Wir weisen hier noch Mal auf diese Jumper hin, da nun die Athlon XP wirklich erhältlich sind (was bei unserem Test des Vorgängers noch nicht wirklich der Fall war). Der Jumperblock schaltet dabei generell zwischen Athlon/Duron und Athlon XP um. Der einzelne Jumper darunter sorgt dafür, dass die Thermaldiode des Athlon XP ausgelesen wird und nicht, wie beim Athlon/Duron, ein Fühler im Sockel benutzt wird. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Messung ist wesentlich genauer, da sie quasi in der CPU geschieht.

Die Revision unseres Testboards ist übrigens die 1.07., wobei der letzte "." auch wirklich zur Revisionsnummer gehört. An dieser erkennen Sie im übrigen auch die neue Version des Boards. Das A7V266 gibt es nur bis zur Revision 1.06., ab 1.07. handelt es sich um das A7V266-E mit dem neuen KT266A Chipsatz.

Im Laden sollten Sie das A7V266-E auch sehr schnell erkennen, denn ASUS hat dem Board eine neue Verpackung spendiert, die sich unserer Meinung nach auch wirklich sehen lassen kann.

BIOS und Overclocking

Das A7V266-E bietet im BIOS natürlich auch einige Möglichkeiten, dem Prozessor zu mehr Leistung zu verhelfen, sprich: Overclocking-Features. Dazu stehen zum einen reichlich Bustakte zur Verfügung, genauer gesagt lässt sich zwischen 100 MHz und 227 MHz jeder Wert einstellen. 227 MHz wird man sicher so schnell nicht brauchen, aber es ist doch schön zu wissen, dass man es einstellen könnte. ;-) Da die Abstufung in 1 MHz-Schritten geschieht, lässt sich die CPU wunderbar an ihre Grenzen treiben.

AMD Fans werden nun anmerken, dass es deutlich sinniger ist, die Athlon- und Duron-Prozessoren über den Multiplikator zu übertakten. Diese sind entweder von Haus aus nicht gelocked oder lassen sich freischalten, so dass jeder Multiplikator genutzt werden kann, den das Board zur Verfügung stellt. Der Vorteil dabei ist, dass hierbei weder PCI-Bus noch AGP übertaktet werden. Das A7V266-E bietet seinem Benutzer von 0,5 bis 14 reichlich Experimentiermöglichkeiten.

Allerdings haben wir hierbei etwas merkwürdiges festgestellt:

Bei den neuen AMD Athlon XP Prozessoren funktioniert das nicht! Wir haben für unseren Test einen Athlon XP 1800+ verwendet, der definitiv ungelockt ist und bei dem PCTweaker die Verwendung als 2000+ garantiert. Dazu müsste der Multiplikator nur von 11,5 auf 12,5 angehoben werden (Der Athlon XP 1800+ läuft real mit 1.533 MHz, also 11.5 x 133. Für 2000+ würden entsprechend 1.666 MHz benötigt, was 12,5 x 133 entspricht). Nach dem Anheben des Multiplikators auf die 12,5 tat sich aber rein gar nichts, das Board bootete und zeigte 1800+ an. Etwas erstaunt versuchten wir auch andere Werte, heraus kam folgendes: Setzt man den Multiplikator über den Default-Wert des Prozessors, so passiert nichts. Setzt man ihn tiefer als den Default-Wert, so bootet das Board nicht mehr. Wir haben ASUS bereits darüber informiert und die Firma wird uns diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Update: Das Verändern des Multiplikators funktioniert, wenn der Jumperblock (welcher zwischen Athlon/Duron und Athlon XP umschaltet´) einfach auf Athlon/Duron, also der Default-Einstellung, belassen wird.

Die Prozessorspannung kann natürlich angehoben werden, was für ein erfolgreiches Übertakten eigentlich immer nötig ist. Diese so genannte VCore kann bis auf 1,85V angehoben werden, was in den meisten Fällen wohl ausreichen sollte.

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