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Corsair AX1600i im Test - Das beste PC-Netzteil mit 80 Plus Titanium Effizienz (9/10)

Lüfterdrehzahl und Lautstärke

Bei einer Leistung von 1600 Watt erwartet man von einem Netzteil nicht unbedingt ein absoluter Leisetreter zu sein, selbst dann nicht wenn es sich um das beste Netzteil der Welt handeln sollte. Immerhin muss, wie wir gesehen haben, bei Volllast immer noch eine Verlustleistung von 110 bis 170 Watt abgeführt werden. Das Corsair AX1600i schafft das mit seinem 140 mm FDB Lüfter allerdings mit nur 1200 UPM. Der Lüfter arbeitet dabei recht laufruhig, ist aber natürlich deutlich hörbar.

Interessant am AX1600i ist wie schnell die Drehzahl mit geringerer Last fällt. Bei 1400 Watt liegt man schon unter 1000 UPM und bei 1000 Watt schon bei etwa 600 UPM.  Um 640 Watt schaltet der Lüfter genau wie vom Hersteller angegeben ab, so dass das AX1600i bis gut 600 Watt komplett passiv arbeitet. Insgesamt ist das Modell aber bis gut 1000 Watt extrem leise und so gut wie nicht wahrzunehmen. Erst darüber steigt die Laustärke hörbar an. Insgesamt ist das Corsair AX1600i damit sicherlich das mit leiseste Netzteil der Klasse über 1200 Watt.

Erläuterung zum Test: Die Laustärke von Netzteilen hängt bei neuen Modellen in der Regel extrem von der Effizienz ab und der Lüfterdrehzahl/Lüftersteuerung ab. Grob kann man also sagen, dass je effizienter ein Netzteil ist, desto weniger Kühlung also Drehzahl ist erforderlich und desto leiser wird es auch sein. (Dabei ist natürlich relevant, wie der Hersteller die Lüftersteuerung einstellt und welche Temperaturen er beabsichtigt einzuhalten).

Hohe Effizienz bedeutet in einem Netzteil nichts anderes, als das weniger Wärme abzuführen ist, der Lüfter also langsamer drehen kann. Ein langsamerer Lüfter bedeutet in der Regel dabei aber wieder höhere Temperaturen, so dass alle Punkte in direktem Zusammenhang stehen. Wir messen die Drehzahl des Lüfters bei fallender Belastung  - also von 100% Last herunter bis zu 0% - direkt während der Effizienzmessung mit einem präzisen Laserdrehzahlmesser, der im Sekundentakt die UPM erfasst und so auch Schwankungen aufzeichnet.

Derzeit führen wir keine direkte Schallpegelmessung der Netzteile durch, da die Chroma etwa einen Geräuschpegel von an die 50 dBA besitzt, ist eine direkt Pegel-Messung des Netzteils schlicht nicht möglich.

Temperaturen

  

Erläuterung zum Test: Neben der Drehzahl überwachen wir auch die Temperaturen des Netzteils mit einer professionellen Wärmebildkamera. Dabei führen wir Aufnahmen von oben auf das gesamte Netzteil, von den Seiten, auf die Anschlusskabel und auf den Luftauslass durch. Da wir das Netzteil derzeit nur direkt im Betrieb bei Volllast beobachten ist es natürlich geschlossen. Die Aufnahmen durch das Gehäuse büßen natürlich einiges Informationsgehalt ein und dämpfen die Messwerte bei den Temperaturen etwas. Auf der anderen Seite würde ein öffnen des Gehäuses und dann die Messung der Platine ebenfalls zu verfälschten Werten führen, da der Luftstrom fehlt und Wärme viel besser entweichen kann, als im geschlossenen Gehäuse. Die Messung ist in jedem Fall also ein Kompromiss  und die Temperatur werte sollten nicht als absolut korrekte Größe angesehen werden. Wir versuchen sie in Zukunft noch weiter zu verbessern.



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