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Corsair Dominator Platinum RGB im Test

Dominator goes RGB!

Der Name Dominator war bei den bekannten Speichermodulen von Corsair schon immer Programm. Die Module wurden entworfen um den Speichermarkt bei PCs zu dominieren und in der Geschichte der Module, die nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat, hat das mehr als nur einmal geklappt. Insbesondere zu Zeiten von DDR3 waren die Dominator GT mit dem roten Kopf am Heatspreader oft das Maß aller Dinge insbesondere auch, wenn es darum ging den Speicher mit besonders niedrigen Latenzen laufen zu lassen, was bei DDR3 noch deutlich mehr Performance-Boost brachte als heute beim neuen DDR4 Speicher.

Als letztes Modell der Serie, das wir uns angesehen haben, brachte Corsair den   Dominator Platinum Special Edition Torque auf den Markt. Die ersten beleuchteten Dominator Module, allerdings nur einfarbig. Deutlich bunter ging es zuletzt mit den Corsair Vengeance RGB 3000 von statten, die bereits in einer beliebigen Farben leuchten konnten. Mit den vor kurzem erst vorgestellten Corsair Vengeance RGB PRO konnte Corsair dann auch in Sachen Multicolor aufschließen und dank der ausgereiften Software zur Steuerung der Beleuchtung die mit beste RGB-Lösung auf dem Markt präsentieren.

Das Corsairs teuerste und beste RAM-Serie auf Dauer bei der mehrfarbigen Beleuchtung nicht außen vor bleiben konnte, liegt irgendwie auf der Hand und so steht nun der brandneue Corsair Dominator Platinum RGB auf dem Programm, Corsairs bisher edelstes RGB-RAM-Modul, dass der Konkurrenz das fürchten lernen soll. Schauen wir uns also an ob Corsair wieder mal den Markt mit diesen Modulen dominieren kann.

Wir immer gibt es die neuen Corsair Dominator Platinum RGB in vielen verschiedenen Konfigurationen. Es werden Kits von 16 GB (2x8) bis hin zu 128 GB (8x16) Kapazität angeboten. Die Taktraten reichen dabei von 3000 bis 3600 MHz bei Latenzen von 14 bis 18. Dazu gesellen sich zwei Ausnahmekits mit 2x8 GB und Taktraten von 4200 CL 19 und 4800 CL18, die aber preislich extrem teuer und daher nur für extrem Overclocker interessant sind. Unser Testkit spricht eher den gehobenen Mainstream an, der sich gerade im Bereich von 3200 bis 3600 MHz bedient.

Die neuen Dominator Module sind wieder einmal sofort als solche zu erkennen und bestechen durch ihr zeitloses und schlichtes Design, dessen Markenzeichen der umlaufende Bügel in Verbindung mit Aluminium sind. Edele Materialien wie geschmiedetes Aluminium mit Eloxierung oder eine Zinkdruckgusslegierung mit Mikroarc-Oxidation, zeigen schon dass die Dominator Module nicht nur Speicher, sondern auch Designobjekt sind.

Neben den üblichen technischen Kniffen wie die patentierte DHX-Kühltechnologie oder die perfekte Verarbeitung, spielt natürlich bei den neuen RGB-Modellen die Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Corsair setzt bei seinem neusten Modul dabei auf eine Multi-Zone-RGB-Beleuchtung mit 12 brandneuen CAPELLIX RGB LEDs, die eine bessere Leuchtkraft und Farbwiedergabe bei geringerem Stromverbauch versprechen.

Die Beleuchtung wird per Software über CORSAIRs iCUE-Software gesteuert. Der Speicher kann so unabhängig vom Layout des Mainboards und Anordnung der DIMM-Steckplätze optimal eingestellt werden. Und natürlich kann die Beleuchtung der RAMs mit allen anderen Corsair RGB-Produkten synchronisiert werden.

Für unseren Test der neuen Module setzen wir auf ein Quad-Kit aus 4x8 GB mit 3600 MHz Takt. Die Modellnummer des Sets ist wie immer kryptisch CMT32GX4M4K3600C16 (4x8). Es handelt sich dabei um das aktuell schnellste Quad-Kit aus der Serie.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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