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Corsair Dominator Platinum RGB im Test (2/7)

Technische Informationen - Design, Taktraten und Timings

Die Heatspreader der neuen Corsair Dominator Platinum RGB ist sofort als typischer Dominator zu erkennen. Das Design schließt nahtlos an die bisherigen Module an, die sich durch den oben umlaufenden Bügel mit abgeschrägten Kanten auszeichnen. Der Spreader selbst besteht aus eloxiertem Aluminium und zeigt was in Sachen Verarbeitungsqualität bei RAM möglich ist.

Der Spreader besteht aus 4 perfekt zusammenpassenden Teilen, die sowohl optisch als auch haptisch in der Extraklasse spielen. Diese sind

  • Seitenplatten - besteht aus geschmiedetes Aluminium mit Eloxierung
  • Oberer Stab - besteht aus Zinkdruckgusslegierung mit Mikroarc-Oxidation (MAO)
  • Lamellen - besteht aus gestanztem Aluminium
  • Lichtleiste - präzisionsgefertigter Leiste mit perfektem Diffusionsgrad

 Die Spreader sitzen perfekt und fest auf der Platine, so dass man sich auch beim eindrücken in die Slots keine Gedanken über die Stabilität machen muss. Wenn man nicht wüsste, das alle diese Teile maschinell gefertigt werden, könnte man hier von perfekter Handwerkskunst reden. Die Spaltmaße sind optimal, nichts wackelt, nichts erscheint irgendwie unsauber.

Um eine optimale Kühlung der Module zu gewährleisten setzt Corsair bei der verbauten Platine wieder auf die patentierte patentierte DHX-Kühltechnologie, die wir schon von vorherigen Dominator Modulen kennen.

Die  Höhe der neuen Corsair Dominator Platinum RGB beträgt ziemlich genau 55 Millimeter und damit gut 20 mm höher als Low-Profile Module und auch noch einmal 5 mm höher als die Vengeance Modelle.

Beim Einbau der Module sollte man daher auf die Kompatibilität zu CPU-Kühlern achten, insbesondere Bei X99 Mainboards wo die RAMs zum Teil sehr nah an der CPU liegen, können die Module mit Luftkühlern kollidieren.

Wie genau die Module intern aufgebaut sind, kann man wunderbar an einer Explosionsgrafik von Corsair sehen. Hier sieht man auch sehr schön wie die Spreader aus 4 Telen bestehen, die dann auf dem PCB verschraubt werden. Die Lichtleiste besteht aus je fünf Höckern, die neben einem zentralen Balken auf dem das Dominator-Logo angebracht ist, positioniert sind und für je einen Lichtpunkt auf der Oberseite sorgen.


SPD/XMP/EPP Informationen

Die Corsair Dominator Platinum RGB setzen wieder einmal auf ein extrem umfangreiches SPD/XMP Profil, das hohe Kompatibilität verspricht. Corsair speichert im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern Unmengen Profile für verschiedene Taktraten und Timings. Die eingespeicherten SPD Timings bei 1066 MHz, die gleich mit mehreren Settings von sehr niedrigen CL15 bis sehr langsamen CL24 gespeichert sind, sollten die Module wirklich auf jedem Mainboard zum Start bewegen. Dazu sind auch Timings mit extrem niedriger Latenz von CL7 gespeichert, die aber in der Praxis oft von Mainboards gar nicht verkraftet werden.

Das abgelegte XMP 2.0 Profil liefert Settings von 786 bis 1798 MHz erhält. Für die höchste Taktrate von 1798 MHz  (= 3600 DDR4) Settings sind 9 Profile von CL16 bis CL24 hinterlegt, so dass man die Module eigentlich auf jedem Mainboard problemlos betreiben können sollte. In all unseren Tests auf verschiedenen Mainboards von MSI, ASRock und Gigabyte lief das XMP Profil für 3600 MHz mit CL18 sofort einwandfrei.

Die Module des von uns getesteten Kits basieren auf Samsung DRAMs und sind im Single RANK-Design mit 16 Bänken aufgebaut. Die Modulspannung beträgt 1.35 V.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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