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Corsair Vengeance RGB PRO im Test - jetzt mit Multi-Zone-RGB-Beleuchtung (7/7)

Fazit

Mit den neuen Corsair Vengeance RGB PRO legt Corsair gegenüber den Vorgängern bei der Komplexität der Beleuchtung noch einmal einen deutlichen Zahn zu. Waren bisher zwar schon sehr viele Effekte mit den Vengeance RGB möglich, so beschränkten sich die aber immer auf eine Farbe pro Modul. Mit der Multi-Zone-RGB-Beleuchtung der neuen Vengeaance RGB PRO ist diese Beschränkung aber hinfällt. Satte 10 LEDs sind nun pro Modul in verschiedenen Farben ansteuerbar, was für ein Feuerwerk bunter Effekte sorgt.

Wer es gerne schön bunt und animiert haben will, der bekommt mit den neuen Corsair Vengeance RGB PRO dementsprechend mehr geboten. Und dazu spendiert Corsair die neuen Modelle nicht nur im üblichen schwarz sondern auch in einer glänzend weiß lackierten Version.

Die neue Lichtleiste, die nun komplett frei liegt, liefert einen schönen durchgehenden Lichtstreifen in hoher Helligkeit in nahezu jeder beliebigen Farbe. Wie zuvor kann dabei jedes Modul unabhängig oder in Gruppen gesteuert werden und die Einstellung mit der neuen iCUE-Software ist eher noch einfacher geworden. Zudem arbeitet die neue Software extrem Zuverlässig und ohne Probleme auch auf den meisten neuen Mainboards.

Der einzige Punkt der uns an den Vengeance RGP PRO nicht so gefallen hat ist die weiße Beleuchtung. Hier sind deutliche Fehlfarben zu erkennen und die Ergebnisse der alten Vengeance RGB Version mit weniger LEDs war hier besser. Allerdings kauft man sich auch keine Multicolor-RGB-RAMs um diese dann in einer Farbe leuchten zu lassen.

Mit einem Takt von 3600 MHz sind die Module nicht nur optisch ein Hingucker sondern liefern auch eine sehr gute Performance. Die Grenze von 3600 MHz ist derzeit das was zum einen preislich noch recht attraktiv ist und zum zweiten in den meisten Fällen auch von allen Intel Mainboards problemlos geschluckt wird. Noch schnellere Module wie die 4000er Version sind daher in der Regel nur als Dual-Channel-Kit verfügbar und preislich sehr teuer. Die Corsair Vengeance RGB PRO sind daher eine gute Mischung aus Performanceanspruch und Vernunft was den Preis angeht.


Neben der gelungenen Optik und Performance hinterlassen die Vengeance RGB PRO auch einen recht guten Eindruck in Sachen Overclocking. Bis zu 3800 MHz sollten sich die Modelle absolut ohne Probleme übertakten. Mit gutem Mainboard und den richtigen Einstellungen im BIOS sollten auch 3900 oder zum Teil auch 4000 MHz ohne deutliche Spannungserhöhung machbar sein. Je nach Set kann diese Grenze aber sicherlich schwanken. Wer mehr als 4000 MHZ fahren will, wird leider zu den deutlich teureren 4000 MHz Sets greifen müssen.

Die Module bieten, so wie schon die Vorgänger-Modelle, eine sehr gute Kompatibilität und ein extrem umfangreiches XMP-Profil. Die Kombination aus ausgereifter Software und hoher Kompatibilität ist daher definitiv eine der größten Stärken der neuen Vengeance Module.

Die neuen Vengeance RGB PRO gehören definitiv in Sachen RGB-RAM aktuell zu den Highlights aller Modelle. Vor allem das es die Module in einer weiß lackierten Version gibt wird sicherlich viele Modder und Optik Fans freuen. Ein Set aus 4 oder sogar 8 dieser Module kann den PC zu einem echten Effektgewitter werden lassen, das seinesgleichen sucht.

Insgesamt überzeugen die Corsair Vengeance RGB PRO auf ganzer Linie und sind die bisher besten RGB-RAMs, die Corsair ausliefert. Gegenüber den Multicolor-RGB-RAMs anderer Hersteller hat Corsair damit definitiv aufgeschlossen und zeigt vor allem in der Software was möglich ist. Wer viele verschiedene Corsair-Komponenten besitzt, kann sich mit dem neuen iCUE eine Beleuchtung zusammenstellen, die Kinnladen reihenweise herunterfallen lassen wird.

Vorteile:

  • Tolles Design und Verarbeitung in schwarz oder weiß
  • Sehr gut inszenierte Multicolor-RGB-Beleuchtung
  • Software arbeitet jetzt zuverlässig und ist einfach zu bedienen
  • Viele verschiedene Beleuchtungsmodi und Effekte
  • Einzel und Gruppensteuerung der Module
  • Gute Verarbeitung des Heatspreaders
  • Beleuchtungsprofil bleibt nach Neustart erhalten
  • Extrem umfangreiches XMP-Profil / hohe Kompatibilität
  • OC-Potential bis etwa 3,9 in der Grenze bis 4 GHz

Nachteile:

  • weiße Beleuchtung mit Fehlfarben
  • Effektgeschwindigkeit nur in drei Stufen
  • Derzeit noch kein ASUS Aura Support

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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