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OCZ Vertex 2 Extended Test - SandForce SSD mit mehr Kapazität (2/12)

Der SandForce SSD Controller

Alle OCZ Vertex 2  Modelle basieren auf dem SandForce SF-1200 Controller. Über die Besonderheiten dieses Controllers und die Unterschiede zwischen der kleinen SF-1200 und der großen SF-1500 Version sind wir bereits in unserem Artikel über die OCZ Vertex LE im Abschnitt zum  SandForce SSD Controller eingegangen.

Der einzige wirkliche Unterschied zwischen einer 100 und einer 120 GB SSD ist eigentlich die Firmware und daraus anderer resultierende Menge des Flash Speichers, der als Reserve im Drive gehalten wird. Bisher waren dies 28%, bei den 120 GB Modellen sind es nur noch 13%.  Die erweiterte Kapazität der SSD entsteht also nicht durch mehr Flash Speicher (Hardware) sondern durch andere Organisation des Speichers. Dies resultiert prinzipiell in einer höheren Fehleranfälligkeit der SSD, die aber für den normalen Einsatz zu vernachlässigen ist. Denn die meisten anderen SSDs verwenden als Reserve ca. 7-10% des Flash Speichers. Die SandForce Drives sind hier also immer noch sehr gut ausgestattet.

Auch bei OCZ ist es derzeit nicht möglich eine alte 100 GB Vertex in eine 120 GB Vertex durch ein Firmware-Update umzuwandeln. Laut Aussagen von OCZ ist dies nicht ohne weiteres möglich. Ob also jemals ein Update angeboten wird ist fraglich.

Alle aktuellen erweiterten SSDs mit SandForce Controller haben offenbar einen kleinen Bug in der Firmware, die Probleme mit SMART auslösen kann. Im OCZ Support Forum wird dieser Fehler bereits diskutiert und auch bei uns ist er bereits aufgetreten. (Smart Error after HDDERASE). Nach einem Erase des Drives mit HDDERASE, kann es passieren, dass die SSD beim Booten des Systems im BIOS einen SMART Error anzeigt. Diese SSDs sind aber nicht defekt. Es handelt sich hier quasi um eine SMART Falschmeldung. Das Problem kann recht einfach durch abschalten von SMART im BIOS für das entsprechende Laufwerk umgangen werden.

OCZ Vertex 2 Extended - Technische Daten

Die OCZ Vertex 2  ist in den normalen Versionen in 40,50,100,200 und 400 GB und in der hier getesteten Extended (E) Version in 60,120, 240 und 480 GB verfügbar. Die 40, 400 und 480 GB Version besitzt andere technische Daten als die übrigen Versionen. SandForce SSDs benötigen keinen Cache Speicher. Alle sind im 2,5'' Format mit SATA II und SATA Power Anschluss ausgeführt.

  • Available in 40GB to 400GB capacities
  • Available in 60GB to 480GB extended capacities
  • Native TRIM support
  • Max IOPS Firmware
  • Seek Time: .1ms
  • Slim 2.5" Design
  • 99.8 x 69.63 x 9.3mm
  • Lightweight: 77g
  • Operating Temp: 0°C ~ 70°C
  • Storage Temp: -45°C ~ +85°C
  • Low Power Consumption: 2W in operation,
    .5W in standby
  • Shock Resistant up to 1500G
  • RAID Support
  • Included 3.5" Desktop adapter bracket
  • Compatible with Windows XP, Vista, 7, Mac OS X and Linux
  • MTBF: 2 million hours
  • 3-Year Warranty

Testsystem für SSDs

Auf dieser Plattform testen wir

Basisplattform

  • Intel Core I7 920
  • Mainboards:
    DFI X58
  • Arbeitsspeicher
    3x 2048 MB OCZ Blade

Weitere Komponenten

  • Netzteil: CoolerMaster UCP900

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 7 Home Premium 64 Bit
  • HDTune Pro
  • PCMark Vantage
  • Passmark Advanced Disk Test
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark


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