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Fedora ermöglicht Deaktivierung von Secure-Boot-Einschränkungen

Montag, 18. Feb. 2013 20:01 - [ar] - Quelle: heise.de

Der neuste Linux-Kernel des Fedora Betriebssystems ermöglicht die Deaktivierung aller Einschränkungen von Secure-Boot, selbst wenn dieses im UEFI aktiv ist.

Das Secure-Boot zu starken Einschränkungen von Linux-Betriebssystemen führen kann wird in unserem Artikel über Secure-Boot deutlich beschrieben.

Durch die neue Implementierung des Befehls "mokutil --disable-verification" können die Sicherheitsmeachanismen und die damit verbundenen Einschränkungen aber deaktiviert werden.

Nach der Ausführung lässt sich das Shim-UEFI-Key-Managment auch bei aktiviertem Secure-Boot starten. Bislang erlaubte die Fedora Secure-Boot-Implementation nur das Laden von Modulen, welche von Fedora selbst signiert wurden.

Mit der neuen Funktion lassen sich auch der Ruhezustand und die Kernel-Überwachung mit eingeschaltetem Secure-Boot laden. Diese Neuerung ermöglicht Beispielsweise die Verwendung von eigenen Kernel-Modulen oder auch die proprietären Grafikkartentreiber von Nvidia und AMD.

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