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Sharp: VR-Displays mit über 1000 ppi pro Auge

Donnerstag, 06. Okt. 2016 14:40 - [tj] - Quelle: cdrinfo.com

Sharp hat Dispalys für VR-Brillen gezeigt, die mit der 4K-Auflösung und über 1000 ppi je Auge punkten.

Aktuelle VR-Brillen wie die HTC Vive oder die Oculus Rift verfügen über eine Auflösung von 2.160 x 1.200 Pixeln, beziehungsweise 1.080 x 1.200 Pixel pro Auge. Angesichts einer Displaydiagonalen von etwa 3,5 Zoll (91,8 mm bei der Vive und 90 mm bei der Rift) ergibt das eine Pixeldichte von etwa 450 ppi, was zwar bereits ein guter Wert ist, angesichts der Nähe zum Auge aber dennoch verbesserungswürdig erscheint. Wie die nächste Generation an VR-Displays aussehen könnte hat nun Sharp auf der japanischen CEATEC-Messe gezeigt.

Die dort vorgestellten Displays für VR-Brillen haben eine Diagonale von 2,87 Zoll (72,9 mm) und bieten eine Auflösung von 1.920 x 2.160 Pixeln pro Auge. Die gesamte Brille kommt auf die 4K-Auflösung mit 3.840 × 2.160 Pixeln. Die Pixeldichte liegt damit bei 1008 ppi und fällt damit mehr als doppelt so hoch aus, wie bei den aktuellen VR-Brillen.

Wie auch schon beim Prototypen eines 8K-Monitors mit 120 Hertz und HDR-Unterstützung setzt Sharp dabei auf die eigens entwickelte IGZO-Technik. Dir aktuellen Displays der HTC Vice und Oculus Rift verwenden AMOLED-Displays.

Allerdings benötigt es nicht nur hochauflösende Displays für die nächste Generation von VR-Brillen, auch die Rechenpower der Gaming-PCs müsste entsprechend steigen. Nach wie vor sind nur High-End-Grafikkarten -  wie etwa die GeForce GTX 1080 - in der Lage aktuelle Spiele mit maximaler Qualität in 4K darzustellen. Bei VR-Brillen ist die Sachlage noch komplizierter, da diese einen höheren Mindest-FPS-Wert benötigen als herkömmliche Monitore um dem menschlichen Auge ein flüssiges Bild zu suggerieren.

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(Bild: HTC Vive)

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