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Kaspersky: Ein Viertel aller WLAN-Hotspots sind unsicher

Dienstag, 29. Nov. 2016 12:42 - [ar] - Quelle: zdnet.de

In einer Studie der Sicherheitsexperten von Kaspersky wurde ermittelt, dass mehr als ein Viertel aller WLAN-Hotspots als potenziell unsicher gelten.

Kaspersky Lab hat in einer Studie rund 31 Millionen WLAN-Hotspots auf ihre Sicherheit überprüft und kommt zu dem Schluss, dass 28 Prozent als sehr unsicher eingestuft werden müssen. Komplett ohne Verschlüsselung stellt ein WLAN-Netzwerk nicht nur für den Betreiber, sondern auch für den Nutzer ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Darüber hinaus nutzen noch rund drei Prozent aller getesteten WLAN-Hotspots den WEP-Standard für die Verschlüsselung, welcher als sehr einfach zu knacken gilt. Mit frei zugänglichen Programmen lässt sich eine WLAN-Verschlüsselung, die mit Wired Equivalent Privacy (WEP) verschlüsselt ist, innerhalb von nur wenigen Minuten umgehen.
Die meisten WLAN-Netzwerke werden allerdings bereits mit Wi-Fi Protected Access (WPA) geschützt. Je nach Konfiguration kann eine solche Verschlüsselung schon sehr stark sein. Grundsätzlich empfiehlt Kaspersky den Einsatz von WPA2, dem Nachfolger von WPA.

Vor allem in beliebten Orten für Touristen finden sich viele unsichere WLAN-Hotspots. Die teilweise kostenlosen Zugänge stellen für viele Urlauber den einzigen Zugang zum Internet dar.

Kaspersky Lab warnt vor der Nutzung von ungeschützten WLAN-Verbindungen. Vor allem auf riskante Aktivitäten wie Online-Banking und -Shopping sowie Webseiten mit Anmeldedaten sollte bei der Nutzung von einem freien WLAN ohne Verschlüsselung komplett verzichtet werden.


(Bild: Telekom Speedport W921V)

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