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Pay2Win in Star Wars Battlefront 2 - Jetzt stichelt auch Blizzard gegen EA

Mittwoch, 15. Nov. 2017 12:45 - [tj]

Blizzard stichelt gegen das Pay2Win-Konzept in 'Star Wars Battlefront 2' und heizt damit die Diskussionen um den EA-Shooter weiter an.

Der Start von 'Star Wars Battlefront 2' steht unter keinem guten Stern. Nachdem ein EA-Kommentar in einem Reddit-Thread über die Helden-Freischaltung den mit Abstand heftigsten Downvote in der Geschichte des Forums erlebte, ruderte der Publisher zwar notgedrungen zurück und reduzierte die Credit-Kosten für die Helden-Freischaltung um 75 Prozent, doch der längst entbrannten Pay2Win-Diskussion kann EA nicht mehr entkommen.

Dies liegt vor allem an den Fähigkeitskarten, mit denen Spieler in 'Star Wars Battlefront 2' ihre Eigenschaften auf dem Schlachtfeld verbessern können. Diese Fähigkeitskarten werden über Lootboxen vergeben, die wahlweise gegen Credits oder Echtgeld erworben werden können. Und genau hier überschreitet EA in den Augen vieler Spieler eindeutig die Grenze zum Pay2Win-Konzept. Ein Boykott-Aufruf bei Reddit gehört zu den derzeit beliebtesten und aktiven Themen im Netz.

Nun mischt sich auch der Publisher Blizzard in die Diskussion ein und stichelt gegen EAs Vertriebsform von 'Star Wars Battlefront 2'. Im Zuge des Releases der Free2Play-Version von 'StarCraft 2' hat Blizzard diverse Tweets und ein Anti-Pay2Win-Video veröffentlicht. In den Tweets fragt Blizzard etwa, wie viele Pay-to-Win-Spielmechaniken in 'StarCraft 2' enthalten sind, oder wie viele Stunden es benötigt, um sämtliche Koop-Helden des Spiels freizuschalten. Die Antwort ist dabei immer die "0".

Eine klare Anspielung auf das Battlefront-2-Konzept und die benötigte Spielzeit von dutzenden Stunden, um sämtliche Helden ohne weiteren Echtgeld-Einsatz freizuschalten.

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