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EPI: Forschungsverbund will eigene Prozessoren aus Europa bis 2021

Donnerstag, 03. Mai. 2018 06:32 - [ar] - Quelle: irg.eu

Der neu gegründete Forschungsverbund "European Processor Initiative" will eigene Prozessoren bis 2021 entwickeln.

Die EU hat neue Pläne für die Entwicklung von Prozessoren für Supercomputer mit dem Forschungsverbund EPI vorgestellt. Durch die Produktion eigener CPUs für Supercomputer will die Ländergemeinschaft unabhängiger von Nicht-EU-Zulieferern werden und eigene Technologien entwickeln. Der Verbund plant mit einem Supercomputer im Exaflop-Bereich für 2022. Entsprechende Prozessoren für einen solchen Supercomputer sollen bereits 2021 produziert werden. Als Leiter fungiert die französische Firma Atos zusammen mit dem Supercomputing-Center in Barcelona, welche bereits High-Performance-Computing-Technologien (HPC) erforscht.

Bislang galt die Prozessorschmiede ARM als EU-Unternehmen, bedingt durch den anstehenden Brexit, wurde bereits frühzeitig von der Übernahme des Projektes von ARM abgesehen. Mittlerweile gehört ARM der japanischen Firma SoftBank und ist kein EU-Unternehmen mehr.

Als Basis der EU-CPUs dürfte die RISC-V-Architektur dienen, welche zwar in den USA erfunden und entwickelt wurde, aber frei zugänglich ist und mehrere europäische Unternehmen in der RISC-V Fundation vertreten sind.

EPI: Forschungsverbund will eigene Prozessoren aus Europa bis 2021
(Bild: Forschungsverbund "European Processor Initiative")

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