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Fertigungsprobleme: Muss Intel jetzt Chipsätze auslagern? Steigende Preise!

Montag, 10. Sep. 2018 14:42 - [tj]

Intels Fertigungsprobleme beim 10-nm-Verfahren führen zu Engpässen. Muss der Chip-Gigant nun seine Chipsatz-Fertigung auslagern?

Intel gehört nach wie vor zu den größten Chip-Fertigern der Welt und zeichnet sich im Vergleich zu vielen Konkurrenten und Mitbewerbern – wie etwa AMD und Nvidia - dadurch aus, dass das Unternehmen seine Chips nicht nur designt, sondern eben auch in den eigenen Werken herstellt. Die Probleme, die Intel mit dem 10-nm-Prozess hat, sorgen nun jedoch zu Engpässen. Da mittlerweile mehrere CPU-Architekturen und seit einiger Zeit auch die Chipsätze im 14-nm-Prozess hergestellt werden, kommt Intel an seine Kapazitätsgrenzen.

Laut einem Bericht der DigiTimes plant Intel daher nun, die Produktion verschiedener Chipsätze aus der 300er-Serie, darunter angeblich definitiv den H310-Chipsatz, an den Auftragsfertiger TMSC abzugeben. Die Meldung würde zu einem Gerücht von vor einige Monaten passen, laut dem Intel die Produktion des H310-Chipsatzes heruntergefahren haben soll.

Schon jetzt steigende Preise

Auch für den Endkunden hat Intels Produktionsengpass negative Auswirkungen. So sind die Preise für Intels 14-nm-Prozessoren deutlich gestiegen. Der Core i7-8700K kostet mittlerweile knapp 360 Euro. Vor einem halben Jahr war die CPU für nur wenig mehr als 300 Euro zu haben - ein Preisanstieg von fast 20 Prozent. Auch der Core i5-8400 ist um fast 20 Prozent im Preis gestiegen und kostet aktuell knapp 180 Euro.

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