Wie die japanischen Kollegen von 4Gamer.net berichten, soll laut den Entwicklern der Frostbite-Engine auch ein Prozessor in der Lage sein die Effekte des Raytracings zu beschleunigen. Mit einer Kombination aus der Rechenleistung eines Prozessors und einer AMD-Grafikkarte könnte die Technologie künftig nicht nur exklusiv von Nvidia angeboten werden. Bislang unterstützen nur die Grafikkarten der neuesten Turing-Generation von Nvidia die Technologie.

(Bild: Die Raytracing-Technologie)
Sollten die Aussagen des AMD-Mitarbeiters und der Frostbite-Entwickler stimmen, könnte Raytracing künftig auch mit AMD-Hardware funktionieren und damit bei deutlich mehr Spielen zum Einsatz kommen. Um die Grafikleistung durch das Raytracing nicht übermäßig zu strapazieren, soll die Technik künftig auch von Prozessorkernen verarbeitet werden können. Vor allem Gaming-PCs mit High-End-CPUs die mehr als vier Kerne besitzen, dürften dann von der Technologie profitieren.
In Programmen wie Blender wird bereits Echtzeit-Raytracing von Prozessoren berechnet, eine ähnliche Technologie als Unterstützung könnte auch bei Spielen zum Einsatz kommen.