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Muss Intel auf 22 nm zurückgehen? Weitere Analysten Stufen Intel herab

Freitag, 28. Sep. 2018 13:51 - [tj] - Quelle: cnbc.com

Marktanalysten gehen mit Intel zunehmend hart ins Gericht. Nun haben weitere Analysten das Rating der Intel-Aktie herabgestuft.

Die weltweit agierende Investmentbank Goldman Sachs hatte das Rating für die Intel-Aktie bereits im August deutlich abgewertet und eine Empfehlung für den Verkauf der Aktie ausgesprochen. Nun folgen weitere Analysten. Der Wall-Street-Analyst Raymond James beispielsweise hat das Rating der Intel-Aktie auf den Status "underperform" gesetzt. Zudem hat der Analyst Chris Caso die erheblichen Probleme von Intel bei der 10-nm-Fertigung noch einmal herausgestellt. Aus dem gleichen Grund hatte auch schon Goldman Sachs den Verkauf der Aktie empfohlen.

10 nm verspätet sich immer mehr

Ursprünglich hätte Intel die 10-nm-Fertigung schon längst im Serieneinsatz haben wollen. Tatsächlich wird es aber wohl noch bis Ende 2019 dauern, bis Intels 10-nm-Fertigung im Serienbetrieb funktionieren wird. In der Folge soll es bei Intel zu erheblichen Engpässen kommen, da nicht nur CPUs – die eigentlich im 10-nmm-Prozess gefertigt hätten werden sollen – sondern zunehmend auch Chipsätze und nun auch das Modem für das iPhone im 14-nm-Prozess gefertigt werden müssen. Eine Folge ist die Knappheit bei Intel-CPUs, die nicht nur zu einem Preisanstieg geführt hat, sondern in deren Folge OEMs bereits die PC-Produktion gedrosselt haben.

Rückschritt auf 22 nm bei Intel?

Angeblich erwägt Intel deswegen sogar die Auslagerung eines Teils der Chipsatzproduktion an den Konkurrenten TSMC. Dieser hat gerade mit der 7-nm-Fertigung begonnen, die in etwa der geplanten 10-nm-Fertigung von intel entsprechen soll. Mittlerweile munkelt man sogar, Intel würde einzelne Produkte wieder auf den 22-nm-Prozess zurückstufen, um Kapazitäten freizugeben, was einem Offenbarungseid von Intel gleichkommen würde

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