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Google legt Einspruch gegen DSGVO-Bußgeld ein

Freitag, 25. Jan. 2019 12:42 - [ar] - Quelle: cnet.com

Der Internetkonzern Google hat Einspruch gegen die Forderung von 50 Millionen Euro wegen Verstoßes gegen die DSGVO eingelegt.

Google legt Einspruch gegen DSGVO-Bußgeld ein

Google wurde von der französischen Datenschutzbehörde CNIL zur Zahlung eines Bußgeldes von 50 Millionen Euro aufgefordert, weil das Unternehmen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in mehreren Fällen verstoßen haben soll.

Konkret geht es um die Nutzung des Google-Accounts in Verbindung mit Android-Geräten. Die personenbezogenen Daten sollen zur Datenverarbeitung und personalisierter Werbung genutzt worden sein, ohne dass der Anwender dies konkret bestätigen musste. Der Laut der DSGVO geforderte "eindeutige" Zustimmung des Nutzers sei von Google bei dem mobilen Betriebssystem Android nicht eingeholt worden.

Google hat sich nun dafür entschieden gegen die Forderung rechtlich vorzugehen. Das Unternehmen gibt an, dass es neben der unverhältnismäßig hohen Zahlung auch besorgt über die Auswirkung der Entscheidung auf Verlage, Autoren von Originalinhalten und Technologieunternehmen in Europa.

Mit Einführung der DSGVO hat Google nach eigener Auffassung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Anforderungen der DSGVO einzuhalten.

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