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CERN drohen hohen Lizenzkosten durch Software von Microsoft

Dienstag, 18. Jun. 2019 14:51 - [ar] - Quelle: home.cern

Das CERN wird von Microsoft nicht länger als akademische Einrichtung anerkannt, weshalb dem Forschungszentrum nun deutlich höhere Lizenzkosten für die Nutzung der Microsoft-Software droht.

CERN drohen hohen Lizenzkosten durch Software von Microsoft

Das europäische Kernforschungszentrum CERN hat MAlt (Microsoft Alternative Project) ins Leben gerufen, um einen Wechsel von Microsoft-Software auf Open-Source-Lösungen umzusetzen.

Mit dem Wegfall des Status als akademische Einrichtung werden sich die Lizenzkosten in den kommenden Jahren verzehnfachen, weshalb die Forschungseinrichtung nun nach Alternativen von der Software von Microsoft sucht. Mit MAlt soll ein schrittweiser Übergang von kommerziellen Software-Produkten zu Open-Source-Lösungen realisiert werden. Das Projekt ist auf mehrere Jahre ausgelegt, sodass auch in den kommenden Jahren noch vermehrt Software von Microsoft verwendet wird, welche dann schrittweise ersetzt wird.

Mit dem MAlt-Projekt will CERN auch unabhängiger werden und mehr Kontrolle über die eigenen Daten erhalten. Darüber hinaus plant die Forschungseinrichtung eine Vorreiterrolle unter den öffentlichen Einrichtungen einzunehmen und auch andere Forschungseinrichtungen zu der Umstellung auf Open-Source-Software zu bewegen.

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