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IBM: Kein Verkauf mehr von Gesichtserkennungssoftware

Dienstag, 09. Jun. 2020 20:30 - [ar] - Quelle: ibm.com

IBM sieht eine große gesellschaftliche Gefahr in der Entwicklung von Gesichtserkennungsanalysen, weshalb das Unternehmen den Verkauf diesbezüglich einstellt.

IBM: Kein Verkauf mehr von Gesichtserkennungssoftware

Technologien mit der Gesichtserkennung wurden in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und verbessert. Vermehrt soll die Software auch für die Verbrechensbekämpfung und die Zugangskontrolle genutzt werden, was dem Unternehmen IBM deutlich missfällt.

IBM hat sich nun gegen jegliche Gesichtserkennungstechnologie ausgesprochen, welche zum Zweck der Massenüberwachung genutzt wird und deshalb beschlossen, die eigene Software diesbezüglich nicht weiterzuentwickeln oder anzubieten. Zu groß sei die Gefahr, dass die Technik für rassistisches Profiling und die Verletzung der Menschenrechte sowie Freiheit missbraucht wird.

Das Unternehmen stellt sich dabei auf die Seite von Google und anderen Branchengrößen, welche bereits angekündigt haben, dass die Technologien zur Gesichtserkennung auf diese Weise nicht von Dritten missbraucht werden können. Amazon hingegen verkauft die eigene Technologie zur Gesichtserkennung weiterhin und macht auch keinerlei Einschränkungen bezüglich Nutzung oder Anwendung.

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